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Ziegendorf

Dieser Artikel beschreibt eine Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern. Für den Ortsteil der Gemeinde Petersaurach siehe Ziegendorf (Petersaurach).


WappenDeutschlandkarte
53.28333333333311.81666666666749
Basisdaten
Bundesland:Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis:Parchim
Amt:Parchimer Umland
Höhe:49 m ü. NN
Fläche:36,48 km²
Einwohner:728 (31. Dez. 2008)[1]
Bevölkerungsdichte:20 Einwohner je km²
Postleitzahl:19372
Vorwahl:038721
Kfz-Kennzeichen:PCH
Gemeindeschlüssel:13 0 60 091
Gemeindegliederung:6 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung:Walter-Hase-Straße 42
19370 Parchim
Webpräsenz:
Bürgermeister:Peter Friedrich
Lage der Gemeinde Ziegendorf im Landkreis Parchim

Ziegendorf ist die südlichste Gemeinde des Landkreises Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Parchimer Umland mit Sitz in Parchim verwaltet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Die Gemeinde liegt 18 Kilometer südlich von Parchim. Die Bundesstraße 321 verläuft nordöstlich und die B 5 südwestlich der Gemeinde. Die Bundesautobahn 24 ist über die sechs Kilometer entfernte Anschlussstelle Parchim erreichbar. Ziegendorf liegt am Ausläufer der Ruhner Berge. Das Gemeindegebiet grenzt im Süden an das Land Brandenburg. Westlich der Gemeinde fließt die Löcknitz.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Drefahl, Meierstorf, Pampin, Platschow, Stresendorf und Ziegendorf.

Geschichte

Pampin wurde im Jahr 1410 erstmals urkundlich erwähnt. Die Ersterwähnung Drefahls als Dreual stammt aus dem Jahr 1438. Der Ortsname stammt vom altslawischen Wort drŭva für Holz oder Wald ab. Der Ortsname dürfte somit Walddorf bedeuten.[2] Der Ort Ziegendorf ist eine deutsche Gründung und stammt aus der Zeit der Ostkolonisation.

Die ehemaligen Berger Ortsteile Pampin und Platschow wurden 1992 aus dem seit 1990 zu Brandenburg gehörenden Kreis Perleberg in den Landkreis Parchim eingegliedert.[3]

Sehenswürdigkeiten

  • Ruhner Berge
  • Bauernhäuser in Ziegendorf
  • Fachwerkkirche von 1703 in Ziegendorf, restauriert 1998, zur Inneneinrichtung gehört ein Taufengel
  • Kirche, Häuslerei und Spritzenhaus in Drefahl
  • Fachwerkdorfkirche von ca. 1700 in Meierstorf
  • Ringdorfstruktur, Bauernhäuser und Skulpturenpark in Pampin
  • Glockenturm der ehemaligen Kirche in Stresendorf
  • Elefantenhof in Platschow

Quellen

  1. Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2008 (PDF; 522 KB) (Hilfe dazu)
  2. Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg in Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. – Bd. 46 (1881), S. 42
  3. Landeshauptarchiv Brandenburg – Landkreis Prignitz

Weblinks zu zu

 Commons: Ziegendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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