Marmorera Film
Marmorera (Film)
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Marmorera |
| Originaltitel | Marmorera |
| Produktionsland | Schweiz |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2007 |
| Länge | 95 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Markus Fischer |
| Drehbuch | Markus Fischer |
| Produktion | Markus Fischer |
| Musik | Peter Scherer |
| Schnitt | Bernhard Lehner |
| Besetzung | |
| |
Marmorera (2007), von Markus Fischer, mit Anatole Taubman und Jessica Früh, ist ein Spielfilm, der die Gattungen Mystery, Horror, Thriller und Heimatfilm in sich vereint. Er thematisiert das Mysterium der Identität des Dorfes Marmorera in Graubünden, das unter den Fluten des Marmorera-Stausees verschwand. Dabei geht es um eine junge Frau, die eines Tages ohne Name, Herkunft und Sprachvermögen aus diesem See auftaucht. Ein junger Zürcher Psychiater nimmt sich dieser jungen Frau an und begreift allmählich, dass seine eigene Identität auf dem Boden des Sees gründet.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung
Simon Cavegn ist mit seiner Frau auf dem Weg in seine Heimat Marmorera. Noch am selben Tag finden Sie im Marmorera-Stausee eine geheimnisvolle junge Frau ohne Identität und Sprache. Der junge Zürcher Psychiater nimmt sich dieser jungen Frau an, während sich in Marmorera bizarre Todesfälle häufen. Simon kommt zur Vermutung, dass zwischen diesen Todesfällen und seiner Patientin ein Zusammenhang besteht. Doch je mehr er sich um die Patientin kümmert, desto mehr entfremdet er sich von seiner Frau und der Umwelt. Plötzlich kann er Dinge im Voraus erkennen und ahnt, wer als Nächster mit dem Tod rechnen muss. Dies führt so weit, dass er sich gegen den Schluss des Films selbst in Gefahr bringt und noch während der Geburt seines Babys mit dem Auto einen Unfall verursacht. Die Geschichte endet damit, dass sich Simon auf dem Grund des Stausees wiederfindet, in einer früheren Zeit vor der Überflutung.
Kritiken
Das Lexikon des Internationalen Films urteilt: „Mystery-Thriller mit etlichen mythologischen Motiven, dessen Drehbuch arg verworren ausgefallen ist, der aber durch die brillante Kameraführung und einen höchst suggestiven “Look” fasziniert.“[1]
Auszeichnungen
Der Soundtrack von Peter Scherer wurde am Filmfestival Locarno 2007 mit dem Suisa-Preis für beste Filmmusik ausgezeichnet. Beim Malaga-Filmfestival wurde Marmorera als bester Film und beste Kamera ausgezeichnet.