HANDYTARIFER  

Innebandy

WM-Endspiel 2002 zwischen Schweden und Finnland in der Hartwall-Areena, Helsinki

Unihockey (englisch: floorball, schwedisch/norwegisch: innebandy, finnisch: salibandy) ist eine junge Mannschaftssportart aus der Familie der Stockballspiele. Es stammt über Bandy vom Hockey ab, aus dem ebenso das Rollhockey und das Eishockey hervorgegangen sind. Unihockey wurde in den siebziger Jahren in Schweden, Finnland und der Schweiz gemeinsam entwickelt. Es handelt sich dabei um ein dem Hallen- oder Eishockey ähnliches Spiel, bei dem auch hinter den Toren gespielt werden kann. Am weitesten verbreitet ist die Sportart Unihockey mit mehreren zehntausenden Spielern derzeit in Schweden, Finnland, Tschechien und der Schweiz. Unihockey wird als eine Trendsportart angesehen, welche zunehmend an Popularität gewinnt und insbesondere in Schulen auf hohe Akzeptanz im dortigen Sportunterricht stößt. Aufgrund der Spieldynamik mit den sich rasch ändernden Spielsituationen auf dem Spielfeld gehört Unihockey zu den schnellsten Hallensportarten, ist leicht zu erlernen und benötigt nur wenige Ausrüstungsgegenstände, die zudem sehr preisgünstig zu erwerben sind.

Inhaltsverzeichnis

Organisation

Der Unihockey-Weltverband ist die International Floorball Federation (IFF), der am 12. Mai 1986 gegründet wurde und seinen Sitz in Helsinki, Finnland hat. Er ist Mitglied der internationalen Dachorganisation der Sportverbände General Association of International Sports Federations (GAISF) und wurde am 11. Dezember 2008 durch das Executive Board des Internationalen Olympischen Komitees zunächst provisorisch als neue Sportart anerkannt.[1] Der Unihockey-Weltverband IFF strebt jetzt die Aufnahme von Unihockey in das olympische Programm ab den Sommerspielen 2020 an.

Im Januar 2009 wurde Unihockey als Sportart von Special Olympics (SO) ebenfalls anerkannt. SO organisiert die Weltspiele für geistig und mehrfach behinderte Menschen. Der Unihockey-Weltverband IFF strebt an, spätestens 2013 im Programm von SO vertreten zu sein.[2]

Der Unihockey-Weltverband IFF arbeitet außerdem mit der Internationalen Universitätssportsvereinigung Federation Internationale du Sport Universitaire) (FISU) zusammen.

Ausrüstung

Zur Ausrüstung eines Unihockey-Feldspielers gehört neben der üblichen Sportausrüstung, Hallenschuhe, Trikot, Hose, Stutzen, nur der Unihockeyschläger. Dieser ist zweiteilig (Schaufel, Schaft) und besteht aus Kunststoff, wobei gute Unihockeyschläger einen konischen Schaft aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (mit einer Matrix aus Epoxidharz oder Polyesterharz, meist auch mit Titan oder Bor verstärkt) haben. Die dort angeschraubte Schaufel ist ein Verschleißteil, das aus Thermoplasten im Spritzgussverfahren hergestellt wird. Eine Abschlusskappe sowie ein Griffband vervollständigen den Unihockey-Schläger. Ein solcher Schläger darf laut International Floorball Federation (IFF) nicht länger als 105  cm und nicht schwerer als 380 Gramm sein und ist damit kürzer als ein Eishockeyschläger.

Der Torhüter trägt lange, gepolsterte Hosen, unter denen er spezielle Knie- und Schienbeinschützer trägt, einen Brustpanzer, sowie ein gepolstertes Oberteil (oft in den Teamfarben), einen Tiefschutz und gelegentlich auch Handschuhe. Ein Helm mit einem Gitter zum Gesichtsschutz vervollständigt seine Ausrüstung. Diese Bekleidung darf nur dem eigenen Schutz dienen, nicht aber der Vergrößerung der Abwehrfläche. Im Gegensatz zu anderen Hockeyarten spielt hier der Torhüter immer ohne Schläger. Außerdem agiert der Torhüter in akuten Abwehrsituationen auf seinen Knien vor dem Tor, wozu er geeignete Knie- bzw. Schienbeinschützer mit entsprechender Polsterung unter seiner Hose trägt.

Sowohl Schläger, Bälle, Tore, als auch die Spielfeldbande müssen bauartgeprüft sein und mit einer entsprechenden Vignette (Zulassungskennzeichen) des von der IFF beauftragten Prüfinstituts SP (Sveriges Provinings- och forskningsinstitut) ausgestattet sein. Bei Unihockey-Torwarthelmen reicht hingegen die CE-Zertifizierung zum Eignungsnachweis für das Unihockey-Spiel aus.

Unihockey-Spieler sollten sich für die Sporthalle geeignete Hallenschuhe mit abriebarmer, heller Sohle zulegen, wie sie z. B. auch beim Handball, Basketball, etc. Verwendung finden.

Unihockey-Ball

Ein Unihockeyball PRECISION mit aerodynamisch veränderter Oberfläche (Dimples)

Beim Unihockeyball handelt es sich um einen aus dem Baseball entlehnten Trainingsball. Siehe hierzu z. B. den ‚Cosom Wiffle Ball‘ [3], der als Grundlage für die Entwicklung des Unihockey-Balles diente. Er besteht aus dem Kunststoff Polyethylen (PE) und hat 26 Löcher. Dieser sogenannte Lochball wiegt nur 23 g und hat einen Außendurchmesser von 72 mm. Gefertigt wird ein solcher Ball überwiegend aus zwei, meist weiß eingefärbten, Halbschalen. Bei Rekordversuchen kann ein solcher Ball unter günstigen Voraussetzungen eine Fluggeschwindigkeit von 200 km/h oder mehr erreichen.

Der Unihockey-Weltverband setzt seit 2004 bei Weltmeisterschafts- und Europapokalspielen den gelblich gefärbten Ball ‚Precision Vanilla‘ der Firma Exel ein, der aufgrund seiner äußeren Oberflächenstruktur mit Dimples versehen bei gleichen geometrischen Abmessungen verbesserte aerodynamische Eigenschaften haben soll. Andere Hersteller haben in der Folge ihre Bälle ebenfalls mit unterschiedlichen Dimple-Mustern versehen.

Unihockey-Stock

Wird ein Unihockey-Schläger im Wettspielbetrieb eingesetzt, so muss auf dem Schaft ein Prüfzertifikat der IFF aufgeklebt oder aufgedruckt sein, um den Nachweis der Bauartprüfung auszuweisen. Dieses Zertifikat darf nicht entfernt, verändert oder gar überdeckt werden.

Es ist nur das Kürzen des Stockes erlaubt. Der Schaft darf nur oberhalb der Griffmarkierung überklebt werden. Die Schaufel darf in ihrer Krümmung geändert werden. Diese darf 30 mm allerdings nicht übersteigen. Sie kann ausgewechselt werden, muss aber fest am Schaft sitzen und darf sich nicht bewegen.[4]

Unihockey-Tor

Auf dem Unihockey-Großfeld und -Kleinfeld werden große Tore mit Torhüter eingesetzt. Die Tore haben die Abmessungen (HxBxT) von 115 cm × 160 cm × 65 cm. Diese von der IFF zertifizierten Tore sind als Stahlrohrschweißkonstruktion mit einem roten Farbanstrich versehen. Sie sind mit einem Tornetz sowie einem Tropfnetz ausgestattet. Das Tornetz deckt das gesamte Tor bis auf die Eintrittsöffnung und den Boden vollständig ab. Das Tropfnetz hängt versetzt hinter der Toröffnung und soll im Falle eines Torerfolges den sofortigen Wiederaustritt des Balles verhindern, sollte der Ball direkt auf dahinterliegende Stahlrohre treffen.

In der Unihockey-Mixed- oder Kleintor-Variante werden hingegen kleine und einfachere Tore ohne Torhüter eingesetzt. Diese Tore haben die Abmessungen (HxBxT) 60 cm × 90 cm × 60 cm und besitzen lediglich ein Tornetz. Kleintore sind entweder weiß oder rot gestrichen und meist zusammenklappbar gebaut. Robustere Stahlrohrschweißkonstruktionen sind hier noch eher die Seltenheit.

Kleintore mit den Abmessungen (HxBxT) 40 cm × 60 cm × 40 cm als Stahlrohrschweißkonstruktion sind in Skandinavien im breitensportlichen Übungsbetrieb sehr beliebt und weit verbreitet, d. h. man findet solche Tore in fast allen Sporthallen.

Kleintore besitzen keine Zertifizierung seitens des Unihockey-Weltverbandes IFF.

Unihockey-Spielfeld

Im Unihockey unterscheidet man zwischen Großfeld und Kleinfeld. Es befinden sich immer sechs Bullypunkte auf dem Spielfeld. In der Mitte befindet sich ein Mittelpunkt, der für das Anspiel genutzt wird. Neben dem Spielfeld befinden sich zwei Strafbänke, ein Spielersekretariat und zwei Spielerbänke.

Großfeld

Das Großfeld wird von einer abgerundeten Bande umschlossen, die 40 m lang, 20 m breit und von 50 cm hohen Banden umgeben. Es muss ein Sturzraum von mindestens 50 cm vorhanden sein; in welchem sich keine Gegenstände befinden dürfen.

Kleinfeld

Das Kleinfeld wird von einer abgerundeten Bande umgeben, die eine Länge von 28 m, eine Breite von 16 m und eine Höhe von 50 cm haben muss. Wie auch schon beim Großfeld muss ein Sturzraum vom 50 cm vorhanden sein. Es dürfen maximal 2 Spielfelder in einer Halle aufgestellt werden.[4]

Varianten

Unihockey-Großfeld

In der Entwicklungsgeschichte des Unihockeysports haben sich im Laufe der Zeit, angepasst an z. T. örtliche Gegebenheiten (z. B. Turnhallengröße) oder Spielerambitionen, unterschiedliche Unihockey-Varianten herausgebildet. In Deutschland und Österreich haben sich dabei drei Varianten mit entsprechender Anhängerschaft herausgebildet, die dort regen Zuspruch gefunden haben und von denen ebenfalls situationsabhängig weitere Untervarianten abgeleitet werden können. Übergänge der Anhängerschaft zwischen den einzelnen Varianten sind fließend und nicht fix.

Unihockey-Mixed

Die Unihockey-Mixed- oder Unihockey-Kleintor-Variante ist die Einsteigervariante für Schul- und Vereinsmannschaften, wobei sowohl Mädchen als auch Jungen eine gemischte Mannschaft bilden können, was diesen Sport insbesondere für Schulen mit einem koedukativen Sportunterricht sehr interessant macht. Jeweils zwei Jungen und zwei Mädchen befinden sich von einer Mannschaft gleichzeitig auf dem Spielfeld, das 28 m × 16 m misst. Andere Mannschaftsmitglieder befinden sich auf der Auswechselbank und können fliegend eingewechselt werden. Es wird auf kleine Tore mit einer Öffnung von 90 cm × 60 cm ohne Torwart gespielt, d. h. jeder Spieler ist prinzipiell für die Abdeckung des Tores mitverantwortlich. Vor dem Tor befindet sich ein Schutzraum mit den Abmessungen von 1,90 m × 0,90 m, der von keinem Spieler betreten werden darf.

In dieser Variante werden regionale als auch überregionale Turniere und Meisterschaften ausgetragen, z. B. werden in Deutschland bis hin zu den ‚Deutschen Unihockey-Mixed-Meisterschaften‘ entsprechende Wettbewerbe ausgetragen.

Unihockey-Kleinfeld

Die Unihockey-Kleinfeld-Variante ist der nächste Schritt für alle ambitionierten Unihockey-Spieler, die hier mit großen Toren und richtig ausgerüsteten Torhütern auf dem Kleinfeld mit den Abmessungen von mindestens 26 × 14 Meter gespielt wird. Die Tore haben eine Öffnung von 1,60 × 1,15 Meter. Für den Torhüter existiert ein Torraum mit den Abmessungen von 3,0 × 4,5 Meter, in dem er frei agieren kann. Dem Tor vorgelagert ist der Schutzraum, der von keinem Feldspieler betreten werden darf. Die Bully-Punkte auf der Torverlängerung bzw. der Mittellinie befinden sich einen Meter von der Bande entfernt. Es wird pro Mannschaft mit drei Feldspielern und einem Torwart gespielt. Jede Mannschaft kann aus bis zu 14 Spielern bestehen. Der Abstand zum Gegner einschließlich Ausrüstung (Schläger) bei einem Freischlag oder Einschlag muss mindestens zwei Meter betragen.

In dieser Variante werden in Deutschland auf regionaler und überregionaler Ebene Meisterschaften durch einen von den Unihockey-Landesverbänden ausgerichteten Spielbetrieb ausgetragen. Es wird hierbei in Spielklassen unterteilt nach Herren und Damen gespielt. In Norddeutschland werden im Juniorenbereich bereits eigene Ligen für U13, U15, U17 und U19 angeboten, um so möglichst frühzeitig die Spieler mit universellen Fähigkeiten auf dem Spielfeld auszubilden und so ihre spielerische Kompetenz zu entwickeln.

In der Schweiz ist die Kleinfeld-Größe auf 24 × 14 Meter bemessen. Gleichzeitig können drei Feldspieler und ein Torwart auf dem Feld spielen. Das Kleinfeld-Unihockey wird in der Schweiz in Amateur-Ligen von einer 1. bis zu einer 5. Liga ausgetragen. Zudem spielen auch die Junioren A-D auf dem Kleinfeld. Fürs Kleinfeld gibt es einen separaten Cup-Wettbewerb, den Liga-Cup. Zudem kommen jeweils der Erst- und Zweitplatzierte der zwei regionalen 1.-Liga-Gruppen in einen best-of-three Playoff-Wettbewerb mit Halbfinals und Final. Der Sieger wird als Kleinfeld-Schweizermeister gekürt.

Das Kleinfeld-Unihockey in der Schweiz hat in den letzten Jahren an Prestige verloren. Vermehrt wird auch bei den Junioren das Großfeld gefördert, was auch dem internationalen Standard entspricht.

Unihockey-Großfeld

Die Unihockey-Großfeld-Variante ist die Unihockey-Königsklasse und wird ebenso wie die Kleinfeld-Variante mit großen Toren nebst Torhüter auf dem Großfeld (Handballfeld) mit den Abmessungen von 40 m × 20 m gespielt. Wie im Eishockey darf ein Team mit fünf Feldspielern und einem Torwart spielen. Die fünf Feldspieler sind beim Standardsystem, dem 2-1-2, in Abwehr und Angriff aufgeteilt, wobei im Angriff noch zwischen Flügelstürmer und Center zu unterscheiden ist. Neben diesem System gibt es noch das 2-2-1 (zwei Verteidiger, ein Center und ein Stürmer auf gleicher Höhe, sowie ein Top-Stürmer), das 1-2-1-1 (ein Libero, zwei Außenläufer, ein Stürmer und ein Top-Stürmer) und das 1-2-2 (Point Auslösung mit Center hinten, Verteidiger auf der Seite und Stürmer).

Regeln

Die Regeln des Unihockey sind strenger als die des Eishockey, wobei Eishockey deutlich körperbetonter gespielt wird. Im Unihockey ist nur das Drücken mit der Schulter erlaubt.

Grundsätzlich darf man den Ball nur mit dem Unihockeyschläger spielen. Es ist aber eine Berührung mit dem Fuß und anderen Körperteilen außer Arm, Hand und Kopf erlaubt. Dabei darf der Ball allerdings nicht ins Tor oder zu einem Mitspieler gespielt werden; der Spieler darf den Ball lediglich selbst einmal vorlegen oder annehmen. Spielt ein Spieler den Ball absichtlich mit seinen Händen oder seinem Kopf, so führt dies zu einer Zwei-Minuten-Strafe. Es ist außerdem verboten, während des Spiels in die Luft zu springen, um so den Ball anzunehmen. Wenn ein Unihockeyspieler den Ball schießt, muss er darauf achten, dass die Kelle des Unihockeyschlägers niemals höher als seine Hüfte ausschwingt. Bei einer hohen Ballannahme darf die Kelle lediglich bis zu den Knien angehoben werden.

Harter Körpereinsatz (Bandenchecks usw.) wie z. B. im Eishockey ist im Unihockey untersagt, ebenso wie das Drücken und Heben des Stocks. Insbesondere untersagt sind Stockschlag und Stockwurf. Das führt zu einem mehrheitlich dynamischen Spiel, das Technik und Taktik in den Vordergrund stellt, bei dem aber im Kampf um den Ball ein Drücken mit der Schulter durchaus erlaubt ist. Sowohl die Feldspieler als auch der Torhüter dürfen jederzeit während des Spiels in unbegrenzter Anzahl und Häufigkeit ausgewechselt werden.

Seit der Weltmeisterschaft 2004 ist es dem Torhüter untersagt, den Rückpass eines Mitspielers mit den Händen aufzunehmen. Hierdurch wird insbesondere die eigene Verteidigung unter größeren Druck gesetzt und das Spiel insgesamt auch für Zuschauer attraktiver gestaltet.

Die Schaufel darf nicht mehr als drei Zentimeter gebogen sein, so dass sich damit der Ball nicht zu einfach aufheben und herumtragen lässt. Wem dies dennoch gelingt, muss auf ein Zeitlimit von drei Sekunden achten.

Unihockey in der Schweiz

In der Schweiz boomt Unihockey seit Jahren. Die Schweiz zählte in der Saison 2008/09 über 29.000 lizenzierte Spieler/innen. Insgesamt zählt die Schweiz über 2000 Teams, die in 445 Vereinen organisiert sind. Vor allem bei den Jugendlichen wird Unihockey immer attraktiver. Im Vergleich mit anderen Mannschaftssportarten figuriert Unihockey heute mit seinen über 29.000 lizenzierten Spieler/innen unter den Top 3 der Schweiz (hinter Fussball und Volleyball). In der Schweiz werden zahlreiche, nach Alterskategorien differenzierte Meisterschaften ausgetragen. Die Organisation der Meisterschaft liegt beim Schweizerischen Unihockey Verband (swiss unihockey). Durch den Einstieg des Leading Sponsor “Die Mobiliar”, einer Versicherungsgesellschaft, im Sommer 2007 wurde auf die Saison 2007/08 hin die höchste Liga (bisher NLA) in “Swiss Mobiliar League”, und der Cupwettbewerbe der besten Teams in “Swiss Mobiliar Cup” umbenannt.

Die Meister:

Herren seit 1985

JahrMeisterZweitplatzierter
2009SV Wiler-ErsigenUnihockey Tigers Langnau
2008SV Wiler-ErsigenFloorball Köniz
2007SV Wiler-ErsigenUnihockey Tigers Langnau
2006Alligator MalansSV Wiler-Ersigen
2005SV Wiler-ErsigenGrasshopper-Club Zürich
2004SV Wiler-ErsigenAlligator Malans
2003UHC Rot-Weiss ChurSV Wiler-Ersigen
2002Alligator MalansSV Wiler-Ersigen
2001UHC Rot-Weiss ChurAlligator Malans
2000UHC Rot-Weiss ChurAlligator Malans
1999Alligator MalansUHC Rot-Weiss Chur
1998UHC Rot-Weiss ChurAlligator Malans
1997Alligator MalansUHC Rot-Weiss Chur
1996UHC Rot-Weiss ChurTorpedo Chur
1995UHC Rot-Weiss Chur
1994UHC Rot-Weiss ChurAlligator Malans
1993UHC Rot-Weiss ChurHC Rychenberg Winterthur
1992UHC Rot-Weiss ChurHC Rychenberg Winterthur
1991UHC Rot-Weiss Chur
1990UHC Rot-Weiss Chur
1989UHC Rot-Weiss Chur
1988UHT Zäziwil
1987UHT Zäziwil
1986UHC Giants-Kloten
1985UHT Zäziwil

Damen seit 1987

JahrMeister
2009UHC Dietlikon
2008UHC Dietlikon
2007UHC Dietlikon
2006UHC Dietlikon
2005Red Ants Rychenberg Winterthur
2004Red Ants Rychenberg Winterthur
2003UHC Dietlikon
2002Red Ants Rychenberg Winterthur
2001Red Ants Rychenberg Winterthur (vormals HC Rychenberg Winterthur)
2000HC Rychenberg Winterthur
1999HC Rychenberg Winterthur
1998HC Rychenberg Winterthur
1997HC Rychenberg Winterthur
1996HC Rychenberg Winterthur
1995HC Rychenberg Winterthur
1994HC Rychenberg Winterthur
1993HC Rychenberg Winterthur
1992HC Rychenberg Winterthur
1991HC Rychenberg Winterthur
1990BTV Chur
1989HC Rychenberg Winterthur
1988HC Rychenberg Winterthur
1987HC Rychenberg Winterthur

NLA/SML Herren (Saison 2009/2010)

NLB Herren (Saison 2009/2010)

  • UHC Uster
  • Bern Capitals
  • Bülach Floorball
  • Iron Marmots Davos-Klosters
  • Kloten-Bülach Jets
  • Langenthal Aarwangen
  • Lok Reinach
  • UHC Sarganserland
  • UHC Thun
  • Zug United
  • Red Devils Altendorf

NLA/SML Damen (Saison 2009/2010)

  • Bern Capitals
  • Burgdorf Wizards
  • Floorball-Riders Dürnten-Bubikon-Rüti
  • Piranha Chur
  • R.A. Rychenberg Winterthur
  • UHC Dietlikon
  • UHC Höfen
  • Zug United

NLB Damen (Saison 2009/2010)

  • Ad Astra Sarnen
  • Hot Chilis Rümlang-Regensdorf
  • R.Lions Frauenfeld
  • UHC Köniz
  • UHC Thun
  • UHC Waldkirch-St.Gallen
  • UHC Zugerland (Zug United)
  • Unihockey Leimenthal

Unihockey in Deutschland

Die Förderung des Unihockey-Sports in Deutschland und die Regelung des Spielbetriebes hat sich der Deutsche Unihockey Bund e. V. (DUB) zur Aufgabe gemacht, der am 30. Januar 1992 in Clausthal-Zellerfeld während eines Unihockey-Mixed-Turniers gegründet worden ist.

Es wird vom DUB eine deutschlandweite Damen- und Herrenbundesliga in der Großfeldvariante ausgetragen, die jährlich den Deutschen Unihockey Meister ausspielen. Die Kleinfeldvariante wird in einer regionalen Vorrunde ausgetragen, wobei sich die besten Regionalmannschaften für die Playoffs um die Deutschen Kleinfeldmeisterschaften qualifizieren. Eine weitere wichtige Rolle spielen einzelnen Unihockey-Landesverbände, die für die regionale Verbreitung dieser Sportart in den Vereinen sorgen.

Weitere Spielbetriebe gibt es bereits in einzelnen Bundesländern, wo bereits im Jugendbereich für die unterschiedlichsten Jahrgangsstufen Ligasysteme (z. B. in Norddeutschland mit U13, U15, U17 und U19) existieren. Diese neu eingeführten Spielsysteme für Jugendliche finden fast ausnahmslos auf dem Kleinfeld statt, und können so in fast jeder Sporthalle ausgetragen werden.

Daneben existieren zahlreiche Unihockey-Turniere in der Variante Mixed, die jährlich stattfinden und einen besonderen Anreiz bieten, da hier eine ungezwungene Verbindung zwischen Sport und Party gefunden worden ist. Solche gelegentlich als ‚Plauschturniere‘ bezeichneten Turniere sind die ideale Einsteiger- und Kennenlernvariante in diese Sportart.

Großfeldturniere in Deutschland haben sich erst in den zurückliegenden Jahren in verschiedenen Bundesländern etablieren können. Teilweise konkurrieren diese Veranstaltungen noch miteinander, allerdings werden sich einige Turniere etablieren und den ansteigenden Bedarf für solche Turniere dauerhaft befriedigen. Das Floorball Festival Cologne ist das zurzeit größte internationale Großfeldturnier in Deutschland und findet jährlich kurz vor Saisonbeginn statt.

Zur Sichtung junger Unihockey-Talente wird derzeit in einigen Regionen (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Hamburg) bereits in ersten Ansätzen die Etablierung von Auswahlmannschaften im Altersbereich U15, U17 und U19 versucht. Diese teilweise regional ausgerichteten Auswahlmannschaften bemühen sich durch direkten Kontakt untereinander einen Turnierbetrieb zu initiieren. Ziel dieser Bemühungen ist es, junge Unihockey-Talente auf breiter Basis an das Spitzen-Unihockey heranzuführen und die Ressourcen für die U19-Nationalmannschaften damit zu erweitern.

In zahlreichen Schulen wird auf breitensportlicher Ebene die Unihockey-Mixed-Kleintor-Variante im Sportunterricht oder am Nachmittag in schulischen Arbeitsgemeinschaften gespielt. Ambitionierte Landesverbände nutzen diese Möglichkeit der Talente- und Mitgliedergewinnung und organisieren folgerichtig zusammen mit den Schulen den Unihockey Cup. Bei diesen Turnieren lernen die Schüler in Vorrunden und Finalrunden den Reiz der wettkampfsportlichen Auseinandersetzung in dieser Sportart erstmals kennen. Die jeweiligen Landessieger dieses Unihockey Cups treffen sich danach bundesweit an wechselnden Orten im Mai oder Juni, um dort den Bundessieger auszuspielen. Im Unihockey Cup werden nach einheitlichen Regeln Wettkämpfe in vier unterschiedlichen Wettkampfklassen nach Geburtsjahrgängen gestaffelt organisiert. Derzeit wird in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein der Unihockey Cup jährlich wiederkehrend mit steigenden Teilnehmerzahlen ausgespielt. Der Unihockey Cup ist für viele Schüler der erste Anstoß, um danach Unihockey strukturiert im Verein zu spielen, oder aber, um selber ambitioniert einen Verein für diese Sportart in der näheren Umgebung der Schule zu gründen. In Schleswig-Holstein wurde 2009 der bis zum Vorjahr durchgeführte SH-Cup durch ein gleichartiges Angebot im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia (JtfO) ersetzt.

Unihockey statt Floorball

Auf seiner 11. ordentlichen DV am 9. August 1997 in Grasleben hat sich der bis dato firmierende Unihockey-Fachverband Deutscher Unihoc Bund e.V. mit Stimmenmehrheit vom Begriff Unihoc verabschiedet und ihn durch Unihockey ersetzt.

Um die Entwicklung von Unihockey in Deutschland nur noch mittels eines Begriffes voranzutreiben, haben die Mitglieder des DUBs sich während der 15. ordentlichen Delegiertenversammlung am 25. September 1999 in Berlin mehrheitlich darauf geeinigt, dass ähnlich wie in der Schweiz auch in Deutschland der Name Unihockey für diesen Sport von allen Vereinen und Landesverbänden bundesweit einheitlich verwendet werden soll.

Am 26. September 2009 hat der DUB auf seiner Außerordentlichen Delegiertenversammlung in Weißenfels beschlossen, fortan den Begriff Floorball zu verwenden. Dadurch wurde die Begrifflichkeit der englischen Namensgebung angeglichen.

Die U17-Trophy-Sieger

Jahr1. Platz2. Platz
2009ARGE Unihockey Nord[5]West-Auswahl
2008ARGE Unihockey NordSachsen

Die DUB-Pokalsieger

Jahr1. Platz2. Platz
2009UHC WeißenfelsBAT Berlin
2008UHC WeißenfelsTV Eiche Horn

Die Deutschen Meister und Vizemeister

(noch unvollständig)

Unihockey-Großfeld

Unihockey-Großfeld, Herren

JahrMeisterVizemeister
2009UHC Sparkasse WeissenfelsSSC Löwen Leipzig
2008UHC Sparkasse WeissenfelsSC DHfK Leipzig Floorball
2007UHC Sparkasse WeissenfelsFloor Fighters Chemnitz
2006UHC Sparkasse WeissenfelsSSC Löwen Leipzig
2005UHC Sparkasse WeissenfelsSSC Löwen Leipzig
2004UHC Sparkasse WeissenfelsSSC Löwen Leipzig
2003UHC Sparkasse WeissenfelsSSC Löwen Leipzig
2002SSC Löwen LeipzigUHC Sparkasse Weissenfels
2001SSC Löwen LeipzigUHC Sparkasse Weissenfels
2000SSC Löwen LeipzigUHC Sparkasse Weissenfels
1999USV Cyclone HalleSSC Löwen Leipzig
1998SSC Löwen LeipzigBA Tempelhof Berlin
1997UHV KonstanzSSC Löwen Leipzig
19961.FBC BerlinBremer Unihockey Bund
1995UHV Konstanz1.UC Düsseldorf

Unihockey-Großfeld, Damen

JahrMeisterVizemeister
2009SG Weißenfels/ChemnitzSG Halle/Grimma
2008SG Halle/GrimmaSG Weißenfels/Chemnitz
2007TSV Halle-SüdSSC Löwen Ladies Leipzig
2006SSC Löwen Ladies LeipzigTSV Halle-Süd
2005TSV Halle-SüdSSC Löwen Ladies Leipzig
2004TSV Halle-SüdSSC Löwen Ladies Leipzig
2003TSV Halle-SüdSSC Löwen Ladies Leipzig
2002TSV Halle-SüdSSC Löwen Ladies Leipzig
2001TSV Halle-SüdSSC Löwen Ladies Leipzig
2000TSV SAHGA-Team HalleSG Braunschweig-Grasleben
1999TSV SAHGA-Team HalleSG Braunschweig-Grasleben
19981. Unihoc Club Oker JokerBraunschweigBremer Unihockey Bund
1997Isarrecken München1. Unihoc Club Oker JokerBraunschweig
19961. Unihoc Club Oker JokerBraunschweigIsarrecken München
1995SG 1. Unihoc Club Oker JokerBraunschweig/ GraslebenBremer Unihockey Bund

Unihockey-Kleinfeld

Unihockey-Kleinfeld, Herren

JahrMeisterVizemeister
2009SSF BonnSSC Hochdahl
2008SSF BonnTB Uphusen
2007SSF BonnETV Hamburg
2006SSC HochdahlSKG Frankfurt
2005SSF BonnUSV Halle
2004SKG FrankfurtPSV Aachen
2003ETV HamburgUHC Weißenfels
20021. UC BraunschweigETV Hamburg

Unihockey-Kleinfeld, Damen

JahrMeisterVizemeister
2009VfR Seebergen-RautendorfWyker TB
2008TSV Halle-SüdFloorball Butzbach

Unihockey-Kleinfeld, U19-Junioren

JahrMeisterVizemeister
2009TV LilienthalUHC Weißenfels
2008TV LilienthalGettorfer TV

Unihockey-Kleinfeld, U17-Junioren

JahrMeisterVizemeister
2009Dümptener FüchseFloorball Grizzlys Salzwedel
2008Unihockey ‚Igel‘ DresdenTSV Tetenbüll

Unihockey-Kleinfeld, U15-Junioren

JahrMeisterVizemeister
2009TV SchriesheimMTV Mittelnkirchen
2008MTV MittelnkirchenETV Hamburg

Unihockey-Kleinfeld, U13-Junioren

JahrMeisterVizemeister
2009UHC WeißenfelsSG Kölln-Reisiek
2008UHC WeißenfelsWernigeröder SV

Unihockey-Mixed

JahrMeisterVizemeister
2009SSC LeipzigWyker TB
2008SSC LeipzigSG Adelsberg
2007SG AdelsbergUC Oker Joker Braunschweig
2006SG Adelsberg ???

Mannschaften im Unihockey-Großfeld

Unihockey-Bundesliga

  • UHC Sparkasse Weißenfels
  • Red Devils Wernigerode
  • SGBA Tempelhof Berlin
  • MFBC Löwen Leipzig
  • SC DHfK Leipzig
  • TV Eiche Horn Bremen
  • ETV Hamburg
  • UHC Döbeln 06

siehe auch: Unihockey-Bundesliga

Erste Bundesliga Damen

  • MFBC Wikinger Grimma
  • SG Seebergen/Hamburg
  • SG Weißenfels/Chemnitz
  • MFBC Löwen Ladies Leipzig
  • Unihockey Bären Berlin
  • SSV Heidenau

Zweite Bundesliga

Staffel Nord:

  • SSF Dragons Bonn
  • TV Lilienthal
  • TSV Neuwittenbek
  • VfR Seebergen-Rautendorf
  • Westfälischer Floorball Club
  • Kieler Floorball Klub
  • TB Uphusen Vikings

Staffel Ost:

  • Floor Fighters Chemnitz
  • Saalebiber Halle
  • Unihockey Igels Dresden
  • UHC Elster
  • Unihockey Bären Berlin
  • MFBC Wikinger Grimma
  • ESV Ingolstadt
  • UHC Sparkasse Weißenfels II

Zweite Bundesliga Herren (Play-Offs)

JahrSiegerZweitplatzierter
2009Red Devils WernigerodeIgels Dresden
2008TSV NeuwittenbekSV 1919 Grimma

Zweite Bundesliga Herren (Region West) 2008/09

JahrMeisterVizemeister
2009TSV NeuwittenbekTB Uphusen
2008TSV NeuwittenbekESV Ingolstadt

Zweite Bundesliga Herren (Region Ost)

  • Unihockey Igels Dresden
  • UHC Elster
  • SV 1919 Grimma
  • USV Halle
  • SSC Leipzig II
  • Red Devils Wernigerode
  • UHC Weißenfels II
JahrMeisterVizemeister
2009Red Devils WernigerodeUnihockey Igels Dresden
2008SV 1919 GrimmaRed Devils Wernigerode

Regionalligen Herren

Regionalliga Herren (Region Nord)

JahrMeisterVizemeister
2009TSV NeuwittenbekKieler Floorball Klub
2008TSV NeuwittenbekKieler Floorball Klub

Regionalliga Herren (Region Süd)

JahrMeisterVizemeister
2009UC HeidelbergSG Butzbach-Frankfurt
2008UC HeidelbergLumberjacks Rohrdorf
2007UC HeidelbergBOSCH Anchors Stuttgart
2006BOSCH Anchors StuttgartUC Heidelberg

(2006 als Großfeld-Pokal ausgespielt)

Unihockey in Liechtenstein

Im Fürstentum Liechtenstein existiert derzeit nur noch ein Verein, der UHC Schaan. Dieser wurde am 25. Juni 1987 gegründet und nimmt seit der Saison 1989/90 am Ligabetrieb in der Schweiz teil. Seit 2005 ist der Liechtensteiner Unihockey-Verband (LUHV), vertreten durch den UHC Schaan, Mitglied der International Floorball Federation (IFF). Das erste Länderspiel einer Liechtensteiner Auswahl gegen Frankreich am 20. August 2005 endete 3:5.

Vom 21.–27. April nahm Liechtenstein erstmals an der Weltmeisterschaft (C-WM) teil. Diese fand in Bratislava (SK) statt. Liechtenstein feierte dabei gegen Korea den ersten Länderspielsieg mit 5:4 (1:2/2:1/2:1). Die weiteren Spiele:

Gruppenspiel – Montag, 21. April 2008, 11:30 Uhr Liechtenstein: Australien – 4:8 (0:3,2:4,2:1)

Gruppenspiel – Dienstag, 22. April 2008, 17:30 Uhr Liechtenstein: Kanada – 1:10 (1:2,0:6,0:2)

Gruppenspiel – Donnerstag, 24. April 2008, 12:00 Uhr Frankreich: Liechtenstein – 7:2 (3:1,2:0,2:1)

Captain Rainer Büchel und Torwart Alexander Näscher wurden jeweils zu den besten Spielern der Liechtensteinischen Nationalmannschaft gewählt

Unihockey in Österreich

In Österreich ist die Bezeichnung Floorball üblich, wobei regional auch Unihockey verwendet wird (Vorarlberg, Kärnten). Der erste Unihockey-Verein wurde 1994 in Leoben gegründet, 1996 erfolgte die Gründung des Österreichischen Floorball Verbandes (ÖFBV). Der ÖFBV besteht zur Zeit aus 29 Mitgliedsvereinen mit ca. 2000 Mitgliedern. Diese sind in sechs regionalen Landesverbänden (Wien, OÖ, Steiermark, Kärnten, Salzburg und Vorarlberg) organisiert.

Seit 1997 ist der ÖFBV Mitglied im Internationalen Unihockey Verband IFF. 1997 wurde bereits die erste Damen-Weltmeisterschaft beschickt. 1998 trat auch das Herren-Nationalteam erstmals bei einer WM an. 2007 wird zum ersten Mal eine Junioren-WM beschickt.

Im November 2005 wurde der ÖFBV von der Österreichischen Bundes-Sport-Organisation offiziell anerkannt, was den Stellenwert von Unihockey in Österreich sehr steigerte.

Die ersten nationalen Meisterschaften wurden 1996 für Damen und Herren auf dem Großfeld ausgetragen. In den Jahren 1996 und 1997 bestand die Meisterschaft aus einem Turnier. Eine Herren- und Damen-Liga gibt es seit der Saison 99/00 (Kleinfeld). In den Anfangsjahren spielten Teams aus Slowenien und Italien in der österreichischen Liga mit. Großfeld Bundesliga Herren wird seit der Saison 2001/02 bei den Herren und 2004/05 bei den Damen gespielt. In der Damen Liga kämpfen auch ungarische Teams und slowenische Teams um den Titel mit.

Herren Großfeldmeisterschaften

JahrMeisterZweitplatzierter
2009VSV UnihockeyWikings Zell am See
2008Wikings Zell am SeeSU Wien
2007VSV UnihockeyWikings Zell am See
2006Wikings Zell am SeeVSV Unihockey
2005Wikings Zell am SeeVSV Unihockey
2004Wikings Zell am SeeKAC Floorball
2003KAC FloorballWikings Zell am See
2002Wikings Zell am SeeVSV Unihockey

2008 wurde der UHC Vikingers Götzis Cup-Sieger im Finale gegen den KAC (Klagenfurt), das mit 21:4 für Götzis endete.

Kleinfeld-Unihockey wird seit 2004/05 regional über die Landesverbände organisiert. Die Landesmeister treffen sich dann in einem Bundesfinale. Österreichweit werden auch internationale Kleinfeldturniere veranstaltet. (Rheintalcup, Montfortcup) Seit der Saison 2003/04 gibt es eine Bundesliga Junioren (U 18) männlich.

Die Mixed Variante wird in Österreich vor allem an den Universitätssportinstituten angeboten und im Schulsport forciert. Mittlerweile gibt es in ganz Österreich jährlich ungefähr 10–15 Schulturniere in der Variante Mixed. Weiters werden einige Mixed-Fun-Turniere von verschiedenen Vereinen organisiert. Das Mixed-Turnier in Leoben ist dabei das traditionellste (seit 1995), der Moonlightcup in Weer in Tirol das spektakulärste.

Das Austrian Floorball Open, ein internationales Großfeldturnier, konnte sich im europäischen Unihockey-Kalender etablieren und wird seit 1999 ausgetragen. Weiteres wird der Montfortcup seit 2006 ausgetragen. Er zählt zu den größten Internationalen Unihockey- Cups Österreichs, zu dem sich jährlich zahlreiche Teams anmelden. Er geht über zwei Tage und wird meistens in der großen Reichenfeldhalle in Feldkirch ausgetragen.

Unihockey in Italien

In Italien werden seit 2000/2001 Meisterschaften im Kleinfeld ausgetragen. Seit der Saison 2001/02 wird auch der Pokal der Frauen und der U19 vergeben und seit 2002/03 gibt es auch eine Meisterschaft im Großfeld.

JahrGroßfeldKleinfeldPokal der FrauenU19-Junioren
2001n.v.UHC Varese Wild Boarsn.v.n.v.
2001/02n.v.SSV BozenSSV BozenSSV Bozen
2002/03SSV BozenSC Lions LajenSSV BozenUHC Varese Wild Boars
2003/04SSV BozenQT8 MilanoSSV BozenSSV Bozen
2004/05SSV BozenSkorpions BozenSSV BozenSSV Bozen
2005/06FBC BozenSSV BozenUHC DoloLokomotiv Sterzing
2006/07Viking RomaFBC BozenSSV BozenLokomotiv Sterzing
2007/08FBC BozenFBC BozenSSV BozenFanatics Gargazon
2008/09SSV BozenFBC BozenSSV BozenFanatics Gargazon

Unihockey International

Die Unihockey-Verbände der Schweiz, Schweden und Finnlands haben im Jahre 1986 im schwedischen Huskvarna den Unihockey-Weltverband gegründet. Aus diesem Anlass versammeln sich die Nationalmannschaften dieser Länder einmal jährlich und spielen an einem Wochenende im Herbst den sogenannten ‚Founders Cup‘ unter sich aus.

Europameisterschaften

Damen

JahrAustragungsortSiegerZweitplatzierterDrittplatzierter
1995SchweizSchwedenNorwegenFinnland

Herren

JahrAustragungsortSiegerZweitplatzierterDrittplatzierter
1995SchweizFinnlandSchwedenSchweiz
1994FinnlandSchwedenFinnlandSchweiz

Weltmeisterschaften

Damen

JahrAustragungsortGoldSilberBronze
2011Schweiz
2009SchwedenSchwedenSchweizFinnland
2007DänemarkSchwedenFinnlandSchweiz
2005SingapurSchweizFinnlandSchweden
2003SchweizSchwedenSchweizFinnland
2001LettlandFinnlandSchwedenNorwegen
1999SchwedenFinnlandSchweizSchweden
1997FinnlandSchwedenFinnlandNorwegen

Herren

JahrAustragungsortGoldSilberBronze
2012Schweiz
2010Finnland
2008TschechienFinnlandSchwedenSchweiz
2006SchwedenSchwedenFinnlandSchweiz
2004SchweizSchwedenTschechienFinnland
2002FinnlandSchwedenFinnlandSchweiz
2000NorwegenSchwedenFinnlandSchweiz
1998TschechienSchwedenSchweizFinnland
1996SchwedenSchwedenFinnlandNorwegen

U19-Juniorinnen

JahrAustragungsortGoldSilberBronze
2010Tschechien
2008PolenSchweizSchwedenFinnland
2006DeutschlandSchwedenFinnlandSchweiz
2004FinnlandSchwedenFinnlandSchweiz

U19-Junioren

JahrAustragungsortGoldSilberBronze
2011Norwegen
2009FinnlandSchwedenFinnlandSchweiz
2007SchweizSchwedenTschechienFinnland
2005LettlandSchwedenFinnlandSchweiz
2003TschechienFinnlandSchwedenTschechien
2001DeutschlandSchwedenSchweizFinnland

B-Weltmeisterschaften

Herren

JahrAustragungsortGoldSilberBronze
2008TschechienDeutschlandPolenUSA
2006SchwedenEstlandUngarnNiederlande
2004SchweizItalienEstlandUngarn

Damen

JahrAustragungsortGoldSilberBronze
2009SchwedenAustralienUngarnDeutschland

U19-Junioren

JahrAustragungsortGoldSilberBronze
2009FinnlandEstlandPolenDeutschland
2007SchweizDänemarkDeutschlandEstland

Europacup

Herren

JahrAustragungsortSieger
2009Frederikshavn, DänemarkSSV Helsinki, Finnland
2008Winterthur, SchweizAIK Stockholm, Schweden
2007–2008Vantaa, FinnlandAIK Stockholm, Schweden
2006–2007Varberg, SchwedenAIK Stockholm, Schweden
2005–2006Ostrava, TschechienWarbergs IC-85, Schweden
2004–2005Zürich & Adliswil, SchweizSV Wiler-Ersigen, Schweiz
2003–2004Weißenfels & Hohenmölsen, DeutschlandPixbo Wallenstam IBK, Schweden
2002–2003Prag, TschechienHaninge IBK, Schweden
2001–2002Solna & Botkyrka, SchwedenHaninge IBK, Schweden
2000–2001Göteborg, SchwedenHelsinki IFK, Finnland
1999Bern, Sarnen & Zuchwil, SchweizWarbergs IC-85, Schweden
1998Helsinki, FinnlandWarbergs IC-85, Schweden
1997Stockholm, SchwedenFornudden IB, Schweden
1996Stockholm, SchwedenBalrog IK, Schweden
1995Karlstad, SchwedenKista IBK, Schweden
1994Chur, SchweizBalrog IK, Schweden
1993Stockholm, SchwedenBalrog IK, Schweden

Damen

JahrAustragungsortSieger
2009Frederikshavn, DänemarkIKSU, Schweden
2008–2009Winterthur, SchweizIKSU, Schweden
2007–2008Vantaa, FinnlandUHC Dietlikon, Schweiz
2006–2007Varberg, SchwedenUHC Dietlikon, Schweiz
2005–2006Ostrava, TschechienIKSU, Schweden
2004–2005Zürich & Adliswil, SchweizRed Ants Rychenberg, Schweiz
2003–2004Weissenfels, Merseburg & Hohenmölsen, DeutschlandSC Classic, Finnland
2002–2003Prag & Liberec, TschechienBalrog IK, Schweden
2001–2002Botkyrka & Solna, SchwedenBalrog IK, Schweden
2000–2001Göteborg, SchwedenBalrog IK, Schweden
1999Bern & Winterthur, SchweizTapanilan Erä, Finnland
1998Helsinki & Vantaa, FinnlandHögdalens AIS, Schweden

Siehe auch

Verbände

Wissenswertes

Trivia

Einzelnachweise

  1. http://www.floorball.org/news.asp?tyyppi=vanhat&offset=90&kieli=826&id_tiedote=832&alue=171&yhteinen=
  2. http://www.floorball.org/news.asp?tyyppi=vanhat&offset=40&kieli=826&id_tiedote=882&alue=171&yhteinen=
  3. Innebandy – Hooked on a feeling, Vällingby 1997, S. 16
  4. a b DUB – Spielregeln für Groß- und Kleinfeld
  5. Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Unihockey Nord ist der kooperative Zusammenschluss der Unihockey-Landesverbände der Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in der Region Nord. Im zukünftigen Falle, daß sich in Mecklenburg-Vorpommern ein Unihockey-Landesverband gründet, würde auch dieser zur Region Nord hinzugerechnet.
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ZurSichtungjungerUnihockey-TalentewirdderzeitineinigenRegionen(Sachsen,Sachsen-Anhalt,Schleswig-Holstein,Niedersachsen,BremenundHamburg)bereitsinerstenAnsätzendieEtablierungvonAuswahlmannschaftenimAltersbereichU15,U17undU19versucht.DieseteilweiseregionalausgerichtetenAuswahlmannschaftenbemühensichdurchdirektenKontaktuntereinandereinenTurnierbetriebzuinitiieren.ZieldieserBemühungenistes,jungeUnihockey-TalenteaufbreiterBasisandasSpitzen-UnihockeyheranzuführenunddieRessourcenfürdieU19-Nationalmannschaftendamitzuerweitern.

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ZurSichtungjungerUnihockey-TalentewirdderzeitineinigenRegionen(Sachsen,Sachsen-Anhalt,Schleswig-Holstein,Niedersachsen,BremenundHamburg)bereitsinerstenAnsätzendieEtablierungvonAuswahlmannschaftenimAltersbereichU15,U17undU19versucht.DieseteilweiseregionalausgerichtetenAuswahlmannschaftenbemühensichdurchdirektenKontaktuntereinandereinenTurnierbetriebzuinitiieren.ZieldieserBemühungenistes,jungeUnihockey-TalenteaufbreiterBasisandasSpitzen-UnihockeyheranzuführenunddieRessourcenfürdieU19-Nationalmannschaftendamitzuerweitern.

InzahlreichenSchulenwirdaufbreitensportlicherEbenedieUnihockey-Mixed-Kleintor-VarianteimSportunterrichtoderamNachmittaginschulischenArbeitsgemeinschaftengespielt.AmbitionierteLandesverbändenutzendieseMöglichkeitderTalente-undMitgliedergewinnungundorganisierenfolgerichtigzusammenmitdenSchulendenUnihockeyCup.BeidiesenTurnierenlernendieSchülerinVorrundenundFinalrundendenReizderwettkampfsportlichenAuseinandersetzungindieserSportarterstmalskennen.DiejeweiligenLandessiegerdiesesUnihockeyCupstreffensichdanachbundesweitanwechselndenOrtenimMaioderJuni,umdortdenBundessiegerauszuspielen.ImUnihockeyCupwerdennacheinheitlichenRegelnWettkämpfeinvierunterschiedlichenWettkampfklassennachGeburtsjahrgängengestaffeltorganisiert.DerzeitwirdindenBundesländernBremen,Hamburg,Sachsen,Sachsen-AnhaltundSchleswig-HolsteinderUnihockeyCupjährlichwiederkehr , die Versionsgeschichte und die Liste der UnihockeyCup.BeidiesenTurnierenlernendieSchülerinVorrundenundFinalrundendenReizderwettkampfsportlichenAuseinandersetzungindieserSportarterstmalskennen.DiejeweiligenLandessiegerdiesesUnihockeyCupstreffensichdanachbundesweitanwechselndenOrtenimMaioderJuni,umdortdenBundessiegerauszuspielen.ImUnihockeyCupwerdennacheinheitlichenRegelnWettkämpfeinvierunterschiedlichenWettkampfklassennachGeburtsjahrgängengestaffeltorganisiert.DerzeitwirdindenBundesländernBremen,Hamburg,Sachsen,Sachsen-AnhaltundSchleswig-HolsteinderUnihockeyCupjährlichwiederkehr&action=history">Autoren einsehen.