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Friedrich Schreyvogel

Friedrich Schreyvogl (* 17. Juli 1899 in Mauer (Wien); † 11. Januar 1976) war ein österreichischer Schriftsteller, Publizist, Dramaturg und Kulturredakteur.

Schreyvogl studierte Staatswissenschaften. 1927 wurde er Professor für Dramaturgie und Literatur an der Staatsakademie. Ab 1931 war er auch Dozent am Reinhardt-Seminar und von 1935 bis 1938 Konsulent der österreichischen Staatstheatern. Anschließend übersiedelte er zum Film und arbeitete als Dramaturg sowie als Drehbuchverfasser. Ab 1952 war er Chefdramaturg am Theater in der Josefstadt.[1] Der Nachfahre Joseph Schreyvogels war überdies zwischen 1954 und 1959 zweiter Direktor der Wiener Burg.

Auch als österreichischer Erzähler hat Schreyvogl Bedeutung. Laut Wilpert sind seine Romane „breite Zeitgemälde aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg.“[2] Auch entwickelten sie „den österreichischen Gedanken“.

Weblink

Einzelnachweise

  1. Rückblick Wien 1959
  2. Gero von Wilpert (Hrsg.): Lexikon der Weltliteratur. Deutschsprachige Autoren; Kröner 2004, S. 561
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