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Die Sehnsucht der Veronika Voss

Filmdaten
Deutscher Titel:Die Sehnsucht der Veronika Voss
Originaltitel:Die Sehnsucht der Veronika Voss
Produktionsland:Deutschland
Erscheinungsjahr:1982
Länge:100 Minuten
Originalsprache:Deutsch
Altersfreigabe:FSK 16
Stab
Regie:Rainer Werner Fassbinder
Drehbuch:Rainer Werner Fassbinder, Pea Fröhlich, Peter Märthesheimer
Produktion:Thomas Schühly
Musik:Peer Raben
Kamera:Xaver Schwarzenberger
Schnitt:Juliane Lorenz
Besetzung

Die Sehnsucht der Veronika Voss ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1982 von Rainer Werner Fassbinder. Die Rolle der Veronika Voss wird von Rosel Zech gespielt. Die männliche Hauptrolle des Sportreporters Robert Krohn verkörpert Hilmar Thate.

Nicht dokumentarisch, aber stark an tatsächliche Begebenheiten angelehnt, erzählt der Film die letzten Lebensjahre der deutschen UFA-Schauspielerin Sybille Schmitz, die zu den Lieblingsschauspielerinnen Fassbinders zählte. Er schreibt in seinem Exposé: Der Film soll … der Versuch eines “deutschen” Kriminalfilms ohne das übliche Schielen nach amerikanischen oder auch französischen Werken dieses Genres… sein.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

In einer regnerischen Nacht im München der 50er Jahre trifft der Sportreporter Robert Krohn auf die ehemals erfolgreiche UFA-Schauspielerin Veronika Voss. Diese will ihn bald wiedersehen. Auch Krohn interessiert sich für die ungewöhnliche Frau, doch muss er bald feststellen, dass es in deren Leben offenbar einige ungewöhnliche Umstände gibt. Veronika Voss ist gefangen in ihrer Traumwelt als erfolgreiche Schauspielerin, die sie nicht mehr ist, und abhängig von einer Ärztin, die es auf ihr Vermögen abgesehen hat und sie daher mit Morphium versorgt. Erst nach und nach deckt Krohn die Lebenssituation der Veronika Voss auf. Gewillt, die Ärztin zu überführen, schickt er seine Lebensgefährtin zur Ärztin, doch ihre Tarnung wird erkannt, und sie wird durch einen fingierten Unfall getötet. Auch Veronika Voss wird schließlich sterben: Ohne Morphium eingesperrt in ein Zimmer, mit einer Schublade voller Schlaftabletten, nimmt sie sich das Leben.

Auszeichnungen

Vor allem die darstellerische Leistung von Rosel Zech brachte dem Film äußerst gute Kritiken ein und machte die Schauspielerin über Nacht zu einem Star.

Kritiken

„Vorletzter Film Fassbinders, der ein illusionsloses Bild der Bundesrepublik zeichnet, wobei der Einsatz melodramatischer Stilmittel etwas gekünstelt wirkt“

Heyne Filmlexikon, 1996

Weblinks zu zu

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