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Black Hills

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Black Hills
Höchster GipfelHarney Peak (2.350 m)
LageSouth Dakota, Wyoming (USA)
Koordinaten44° 0′ N, 104° 0′ W44-1042350Koordinaten: 44° 0′ N, 104° 0′ W
Der Sheridan Lake in den Black Hills SD Juni 2004

Die Black Hills (dt. “Schwarze Hügel”, “Paha Sapa” in Lakota) sind eine Bergkette im westlichen Gebiet des US-amerikanischen Bundesstaats South Dakota, die bis ins nordöstliche Wyoming hineinreichen.

Die Ausdehnung liegt zwischen 43°30′ und 45° nördlicher Breite sowie 103° und 105° westlicher Länge von Greenwich. Die Kette ist etwa 160 km lang und bis zu 96 km breit. Sie bildet die Fortsetzung des von den Rocky Mountains ausgehenden Bighorn- und Snow-Gebirges.

Die Basis der Black Hills liegt in 760 bis 900 m Höhe. Der höchste Punkt ist der Harney Peak mit 2.350 m. Im 19. Jahrhundert wurden hier beträchtliche Goldvorkommen entdeckt, auch Blei, Kohle, Eisen, Salz, Erdöl und Uran kommen in diesen Gebieten vor.

Landstreitigkeit

Im Vertrag von Fort Laramie, den die US-Regierung im Jahre 1868 mit den Lakota-, Cheyenne- und Arapaho-Indianern abschloss, wurden die Black Hills den Lakota zugeschrieben. Nach den Goldfunden ab 1874 versuchte die Regierung die Lakota zu einer Abtretung der Bergkette zu bewegen, allerdings ohne Erfolg. Noch heute verehren viele Lakota die Black Hills als heilige Berge und ziehen sich oft zum Gebet dahin zurück. Ein Verkauf kommt deshalb für viele nicht in Frage. Die US-Regierung zwang den Lakota folglich mit betrügerischen Mitteln ein Abtretungsabkommen auf.

1979 klagten die Lakota die US-Regierung an. Ein Jahr später bot die Regierung den Lakota eine nachträgliche Kaufsumme für die Black Hills an, die sich mit Zinsen auf 170 Millionen US-Dollar belief. Die Lakota, obwohl total verarmt, schlugen das Angebot aus. Das juristische Scharmützel dauert an.

Sehenswürdigkeiten

Bekannteste Touristenattraktion in den Black Hills sind die vier Präsidentenköpfe, die im Mount Rushmore National Memorial eingemeißelt wurden. Ein ähnliches Projekt, das Crazy Horse Memorial ist noch in Arbeit. Beide Projekte zogen den Unmut der Lakota auf sich, entweihen sie doch die ihnen heiligen Black Hills.

Der Ort Custer war die erste Goldgräbersiedlung in den Black Hills. Die Stadt Deadwood ist Schauplatz der gleichnamigen TV-Serie von HBO.

Literatur

  • Schwarzbauer, Peter: Der Lakota-Report. Ein Volk kämpft ums Überleben. Verlag für Amerikanistik, Wyk auf Föhr: 1994 (4. Auflage) ISBN 3-92469608-X
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