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Katakana

Katakana
SchrifttypSilbenschrift
SprachenJapanisch
Ainu
Verwendungszeitseit ca. 800
Offiziell inJapan
AbstammungChinesische Schrift
 → Man’yōgana
  → Katakana
VerwandteHiragana, Hentaigana
Unicode-BlockU+30A0..U+30FF
ISO 15924Kana
Hrkt (Hiragana und Katakana)
Jpan (Hiragana, Katakana, Kanji)

Die Katakana (jap. 片仮名) sind eine Silbenschrift der japanischen Sprache. Sie ist die zweite japanische Silbenschrift neben den Hiragana, außerdem werden in der japanischen Schrift noch chinesische Schriftzeichen verwendet, in diesem Kontext als Kanji bezeichnet.

Die Katakana wurden aus chinesischen Schriftzeichen, genauer Man’yōgana, entwickelt, indem aus einem Zeichen mit der entsprechenden Lesung Striche weggelassen wurden. Katakana haben daher nur einen bis vier gerade oder leicht gebogene Striche und meist spitze Winkel und unterscheiden sich vom Schriftbild deutlich von den weichen, gerundeten Hiragana.

Die Katakana werden nach der 50-Laute-Tafel angeordnet. Das Iroha, ein Gedicht, in dem alle fünfzig ursprünglichen Silben vorkommen, wird stattdessen nur noch selten verwendet.

Inhaltsverzeichnis

Tabelle

Diese Tabelle zeigt die Katakana und die zugehörige Hepburn Romanisierung. Symbole in rot sind veraltet, Symbole in grün sind moderne Neuerungen, die hauptsächlich benutzt werden, um die Aussprache fremder Sprachen zu repräsentieren. Das Lernen von Katakana kann manchmal schwierig sein, da sich einige Charaktere stark ähneln. shi シ und tsu ツ zum Beispiel oder so ソ und n ン unterscheiden sich nur in der Strichrichtung. (Die Unterschiede sind deutlicher zu erkennen, wenn die Symbole mit einem Schreibpinsel gezeichnet werden.)

vowelsYōon
a i u e oyayuyo
ka ki ku ke koキャ kyaキュ kyuキョ kyo
sa shi su se soシャ shaシュ shuショ sho
ta chi tsu te toチャ chaチュ chuチョ cho
na ni nu ne noニャ nyaニュ nyuニョ nyo
ha hi fu he hoヒャ hyaヒュ hyuヒョ hyo
ma mi mu me moミャ myaミュ myuミョ myo
ya yi1 yu ye1 yo
ra ri ru re roリャ ryaリュ ryuリョ ryo
wa wi wu1 we wo 2ヰャ wyaヰュ wyuヰョ wyo
n
ga gi gu ge goギャ gyaギュ gyuギョ gyo
za ji zu ze zoジャ jaジュ juジョ jo
da (ji) (dzu) de doヂャ (ja)ヂュ (ju)ヂョ (jo)
ba bi bu be boビャ byaビュ byuビョ byo
pa pi pu pe poピャ pyaピュ pyuピョ pyo
(ヰェ) イィ (yi)(ユェ) イェ ye
(ヷ) ヴァ va(ヸ) ヴィ vi(゙) vu(ヹ) ヴェ ve(ヺ) ヴォ voヴャ vyaヴュ vyuヴョ vyo
シェ she
ジェ je
チェ che
スァ swaスィ siスゥ swuスェ sweスォ swoスャ syaスュ syuスョ syo
ズァ zwaズィ ziズゥ zwuズェ zweズォ zwoズャ zyaズュ zyuズョ zyo
ツァ tsaツィ tsiツェ tseツォ tso
テァ thaティ tiテゥ thuテェ tyeテォ thoテャ tyaテュ tyuテョ tyo
デァ dhaディ diデゥ dhuデェ dyeデォ dhoデャ dyaデュ dyuデョ dyo
トァ twaトィ twiトゥ tuトェ tweトォ two
ドァ dwaドィ dwiドゥ duドェ dweドォ dwo
ファ faフィ fiホゥ huフェ feフォ foフャ fyaフュ fyuフョ fyo
リィ ryiリェ rye
ウァ (wa)ウィ wiウゥ (wu)ウェ weウォ woウャ wyaウュ wyuウョ wyo
(クヮ) クァ kwaクィ kwiクゥ kwuクェ kweクォ kwo
ムァ mwaムィ mwiムゥ mwuムェ mweムォ mwo
kleines ka kleines ke3
1 Diese veralteten Katakana erschienen in einigen Textbüchern ab 1873 ( Meiji 6), waren aber niemals allgemein gebräuchlich. [1][2]
2 In der Neuzeit wird ウォ (”wo”) verwendet um den “wo”-Laut darzustellen. Die Katakana Version des wo kana, ヲ, wird in erster Line, wenn auch selten, verwendet um den Partikel を in Katakana darzustellen. Der Partikel wird normalerweise wie o kana ausgesprochen.
3 Das kleine ke (ヶ) ist eine Abkürzung des Kanji , ein alter attributiver Partikel und wird in Namen für Orte ga ausgesprochen. Manchmal wird anstatt dessen das kleine ka (ヵ) verwendet.

Verwendung

In der Meiji-Zeit wurden Katakana noch verwendet, um Partikel und grammatische Endungen (Okurigana) zu schreiben, besonders in offiziellen Dokumenten. Diese Rolle haben im modernen Japanisch die Hiragana übernommen.

Die häufigste Verwendung im modernen Japanisch ist die Transkription von Fremdwörtern (Gairaigo) und ausländischen Namen. So ist テレビ terebi abgeleitet vom englischen „television“. Angela Merkel wird als アンゲラ・メルケル angera·merukeru wiedergegeben.

Bei einigen Verben wird der Wortstamm in Katakana geschrieben. Diese Verben, meist aus der Jugendsprache, sind von Fremdwörtern abgeleitet. Ein Beispiel ist サボる saboru, „schwänzen“, das von „Sabotage“ abgeleitet ist.

In Kanji-Wörterbüchern wird zu besseren Übersicht die On-Lesung eines Schriftzeichens in Katakana, die Kun-Lesung in Hiragana angegeben.

In Manga werden auch die vielen onomatopoetischen Ausdrücke in Katakana geschrieben (mit Ausnahmen in Hiragana).

Begriffe, die mit seltenen chinesischen Schriftzeichen geschrieben werden, also Zeichen, die nicht zu den 1945 Jōyō-Kanji gehören, werden auch oft in Katakana geschrieben. In manchen Fällen wird von einem Kompositum nur ein Schriftzeichen durch Katakana ersetzt. Üblich ist dies insbesondere bei medizinischen Begriffen. Im Wort „Dermatologie“ (皮膚科, hifuka) gilt das zweite Schriftzeichen als schwierig, weswegen hifuka üblicherweise unter Verwendung von Katakana 皮フ科 oder ヒフ科 geschrieben wird. Auch das Schriftzeichen gan, „Krebs“, wird oft in Hiragana oder Katakana geschrieben. Tiere, Pflanzen und Mineralien werden auch oft mit seltenen Kanji geschrieben, weswegen sie zur Vereinfachung oft in Katakana wiedergeben werden. Viele Sushi-Restaurants verwenden trotzdem die schwierigen Kanji für die einzelnen Fischarten.

Japanische Familienunternehmen verwenden oft den Nachnamen in Katakana als Firmennamen, darunter auch die heutigen Großunternehmen Suzuki (スズキ) und Toyota (トヨタ).

Katakana werden in der Schriftsprache auch als Blickfang und zur Betonung verwendet, vor allem auf Schildern. Häufige Beispiele sind ココ koko (hier), ゴミ gomi (Müll) und メガネ megane (Brille). In Werbeanzeigen werden auch einzelne Satzteile in Katakana gesetzt, zum Beispiel ヨロシク yoroshiku.

Telegramme wurden in Japan vor 1988 ebenfalls ausschließlich in Katakana geschrieben. Auch japanische Computer konnten vor der Einführung von Mehrfach-Byte-Zeichen in den 1980er Jahren nur Katakana verarbeiten.

Schriftzeichen, die über die Kanji gesetzt werden um die Aussprache anzugeben (Furigana) sind üblicherweise in Hiragana gehalten. Wenn die Aussprache jedoch nicht japanisch, sondern englisch, chinesisch oder eine andere Sprache sein soll, werden stattdessen Katakana verwendet. So findet man zum Beispiel über der Abkürzung JR (Japan Railways) klein den Schriftzug ジェイアール (jei āru), der die Aussprache des Kürzels angibt.

Eine Reihe von chinesischen Gerichten, die erst im 20. Jahrhundert nach Japan kamen, wird zwar mit chinesischen Schriftzeichen geschrieben, die Aussprache entspricht aber nicht der sinojapanischen On-Lesung, sondern der kantonesischen oder der Hochchinesischen. Auf den Verpackungen im Supermarkt sind die Namen der Produkte meist in chinesischen Schriftzeichen geschrieben, aber die Lesung zusätzlich in Katakana angegeben. Aus Bequemlichkeit lässt man oft die Schriftzeichen weg und schreibt diese Worte nur in Katakana:

  • ウーロン茶 (烏龍茶), ūroncha (Oolong-Tee)
  • チャーハン (炒飯), chāhan, (Gebratener Reis)
  • チャーシュー (叉焼), chāshū, von Kantonesisch Char siu, gegrilltes Schweinefleisch
  • シューマイ (焼売), shūmai, von Kantonesisch siu maai, eine Dim-Sum-Variante.
  • ラーメン (拉麺), Ramen

In Manga werden Katakana auch manchmal verwendet, um zu verdeutlichen, dass etwas mit einem ausländischen oder anderweitig seltsamen Akzent gesagt wird. So könnte ein Roboter コンニチワ (konnichi wa) statt der üblichen Schreibung こんにちは in Hiragana sagen. Die eckige Form der Katakana soll dabei einen optischen Eindruck von der Aussprache geben.

In der Nachkriegszeit war es Mode, Kindern, besonders Mädchen, Vornamen in Katakana-Schreibung zu geben, so dass ältere Damen des Öfteren Namen in Katakana tragen. Dabei wurden auch ausländische Namen, die sich im Japanischen gut anhören, wie マリア maria und エリカ erika verwendet.

Katakana werden in der traditionellen japanischen Musik (Gagaku) für die Schreibung der Noten verwendet, zum Beispiel in der Tozan-Schule der Shakuhachi, und in Sankyoku-Ensembles, bestehend aus Koto, Shamisen und Shakuhachi.

Orthographie

Die Katakana-Orthographie unterscheidet sich leicht von der bei Hiragana üblichen. Nur bei den Katakana gibt es den Längungsstrich für Vokale (), japanisch chōon, bei den Hiragana wird stattdessen ein zweiter Vokal geschrieben. Diese Wörterbuchregelung wird allerdings im täglichen Gebrauch nicht so genau genommen. Es sind des Öfteren Schilder zu sehen, wo zum Beispiel das Wort Rāmen in Hiragana mit Längungsstrich steht (らーめん). Und obwohl der Längungsstrich eigentlich auf Lehnworte beschränkt sein sollte, werden manchmal reinjapanische Wörter in Katakana mit Längungsstrich geschrieben, damit es unter den vielen Anglizismen nicht so auffällt, zum Beispiel ローソク (蝋燭 rōsoku, „Kerze“) oder ケータイ (携帯 kētai „Mobiltelefon“).

Wird die Schrift senkrecht gesetzt (tategaki), steht auch der Längungsstrich senkrecht. In dieser Form ist er auch gut vom Schriftzeichen ichi (一), „eins“ zu unterscheiden, da die Eins auch bei senkrechter Schreibweise ein waagerechter Strich ist. In der Hepburn-Transkription wird der verlängerte Vokal mit einem Makron (¯) geschrieben.

Wie bei den Hiragana wird ein kleines tsu (ッ), ein sogenanntes sokuon geschrieben, um den folgenden Konsonanten zu verdoppeln (Gemination). In der Transkription wird der Konsonant verdoppelt. Das englische Wort „bed“, im japanischen ベッド, wird demnach als beddo zurück transkribiert.

Das Problem bei der Katakana-Schreibung ist, dass die Katakana nur den begrenzten Lautvorrat des Japanischen wiedergeben können, weswegen es nicht immer einfach ist, aus einer Katakana-Schreibung auf das Fremdwort zurückzuschließen. Obwohl es Richtlinien gibt, haben sich eine Reihe von Begriffen in abweichenden Formen etabliert; die phonetisch sehr ähnlichen „towel“ und „tower“ werden als タオル taoru bzw. タワー tawā wiedergegeben. Bei deutschen Namen sind vor allem konsonantenreiche Silben problematisch. Lehnworte, die zu viele Silben enthalten, werden im Japanischen gern abgekürzt, so wird „sexual harassment“ zu セクハラ sekuhara.

Eine ganze Reihe weiterer Vokale und Konsonanten lässt sich in Katakana nur schwer umsetzen.

  • Der Stimmlose velare Frikativ, also das „ch“ in deutschen Wörtern wie „Bach“, wird in der Katakana-Transkription als ッ+ha dargestellt. Der Komponist Johann Sebastian Bach wird demnach ヨハン・ゼバスティアン・バッハ yohan·zebasuteian·bahha geschrieben.
  • R und L lassen sich nicht unterscheiden. Das japanische „r“ ist phonetisch irgendwo zwischen dem deutschen L und dem englischen R angesiedelt.
  • Die deutschen Umlaute ä, ö und ü haben im Japanischen gar keine Entsprechung. Das „ä“ wird meist als „e“ wiedergegeben, beim „ö“ hilft man sich mit „e“ (ケーラー kērā für Köhler) oder „u“ (パスツール pasutsūru für „Pasteur“), das „ü“ wird durch yu (リュプケ ryupuke für „Lübke“) ersetzt.
  • Weitere Beispiele für die Schwierigkeiten bei der Transkription von Namen nach Katakana sind „Chruschtschow“ フルシチョフ (Furushichofu), Ali Khamenei アリー・ハーメネイー (Arī Hāmeneī), Itzhak Perlman イツハク・パールマン (Itsuhaku Pāruman).

Für Japaner hat die Transkription von Namen allerdings einen entscheidenden Vorteil: Die Katakana geben eine für sie leicht nachvollziehbare Aussprache vor, selbst wenn diese weit entfernt vom Original liegt. Namen in Lateinischen Buchstaben sind dagegen alles andere als eindeutig: Als Europäer entwickelt man zwar ein gewisses Gefühl dafür, ob ein Name englisch, französisch, deutsch, polnisch, spanisch oder wie auch immer auszusprechen ist und wie es ungefähr klingen muss. Für Japaner stellt das eine Hürde dar, die ähnlich hoch ist wie Namen in chinesischen Schriftzeichen für Europäer.

Da es keine Leerzeichen in der japanischen Schrift gibt, wird zur Trennung von Wörtern in einem Katakana-Block stattdessen ein Mittelpunkt () gesetzt, japanisch nakaguro (中黒). Ein Beispiel ist die Trennung von Vorname und Nachname bei ausländischen Namen.

Strichreihenfolge

Geschichte

Die Katakana wurden in der frühen Heian-Zeit aus den Manyogana entwickelt, die ursprünglich dazu dienten, die Aussprache eines Zeichens in Kanbun-Texten zu markieren. Bei Zeichen, die sich als Markierung einer bestimmten Aussprache etabliert hatten, wurden dann zur Vereinfachung einzelne Elemente weggelassen. So entstand aus , „addieren“, gelesen ka, durch Weglassen des Elements das Katakana .

Erst später ging man dazu über, Schriftzeichen in der im Japanischen üblichen Wortreihenfolge zu schreiben und auch die Flexionsendungen an Verben anzuhängen. Das Chinesische kennt als isolierende Sprache keine Flexion.

Zeichensätze

Katakana existieren in den meisten Schriftsätzen in voller (全角 zenkaku, engl. full-width) und in halber Breite (半角 hankaku, engl. half-width). Die Katakana in halber Breite wurden 1969 mit dem 8bit-JIS X 0201-Standard eingeführt, die Katakana stehen dabei im erweiterten Bereich ab 0×80, jenseits der ASCII-Zeichen. Da im erweiterten Bereich nur Platz für 128 Zeichen war, wurden von der japanischen Schrift nur die Katakana implementiert. Katakana wurden traditionell wie chinesische Schriftzeichen in quadratischen Blöcken (Geviert) geschrieben. Die damaligen Schriftsätze sahen jedoch eine feste Zeichenbreite von einem Halbgeviert vor, weswegen ein Katakana-Schriftsatz entwickelt wurde, der nur halb so breit war. Damit war es möglich, mit einem 8bit-Schriftsatz Japanisch zu schreiben, auch wenn auf Hiragana und Kanji verzichtet werden musste.

In den späten 1970er Jahren wurden dann Zwei-Byte-Schriftsätze wie JIS X 0208 entwickelt, die es mit ihrem Zeichenraum von über 65.000 Zeichen möglich machten, Hiragana, Katakana und Kanji zu schreiben und damit die Japanische Schrift vollständig digital darzustellen. Außerdem erlaubten die Schriftsätze Zeichen in der vollen Geviert-Breite. JIS X 0208 führte nun einen zweiten Zeichenraum für Katakana in der vollen Breite ein. Diese Katakana waren nicht nur im Schriftsatz doppelt so breit, sondern auch in der Digitalisierung, da sie auf zwei Byte gespeichert wurden.

Diese geschichtliche Entwicklung ist auch der Grund, warum es Half-width-Katakana, aber keine Half-width-Hiragana gibt.

Trotz aller Bemühungen, diese eigentlich überflüssige Dopplung abzuschaffen sind Half-width-Katakana immer noch in verschiedenen Systemen in Verwendung. Die Titelanzeige bei MiniDiscs verwendet beispielsweise eine dem JIS X 0201 ähnliche Kodierung und lässt ausschließlich ASCII und halbbreite Katakana zu. Half-width-Katakana finden sich auch in elektronischen Registrierkassen und in DVD-Untertiteln. Die meisten gebräuchlichen Japanisch-Zeichensätze wie EUC-JP (s. Extended Unix Code), Unicode und Shift-JIS bieten sowohl half-width als auch full-width Katakana an. Der in E-Mails und im Usenet übliche ISO-2022-JP (s. ISO/IEC 2022) hat dagegen nur die Zwei-Byte-Katakana.

Unicode

Im Unicode belegen die normalbreiten Katakana den Unicode-Block Katakana (U+30A0 bis U+30FF):

  0123456789ABCDEF
30A 
30B 
30C 
30D 
30E 
30F 

Die Katakana in halber Breite sind im Block von U+FF65 bis U+FF9F kodiert:

  0123456789ABCDEF
FF6 
FF7 ソ
FF8 
FF9 

Darüber hinaus gibt es den Code-Bereich 32D0 bis 32FE, in dem alle Katakana bis auf ン in eingekreister Form vorhanden sind.

  0123456789ABCDEF
32D 
32E 
32F 

Katakana für die Ainu-Sprache

Da die meisten Ainu-Sprecher Japanisch als Zweit- oder als Muttersprache beherrschen, wird auch die Ainu-Sprache meistens in Katakana transkribiert. Da die Silben im Ainu, im Gegensatz zum Japanischen, auch Endkonsonanten aufweisen, werden diese auch in der Schreibung repräsentiert. Zu diesem Zweck wird der Endkonsonant durch ein halbhohes Zeichen aus der u-Spalte geschrieben, der Vokal bleibt dabei stumm. „up“ wird demnach ウㇷ゚ (u mit kleinem pu) transkribiert. Im Unicode-Zeichensatz ist für die Ainu-Sprachunterstützung der phonetische Erweiterungsblock für Katakana reserviert (U+31F0–U+31FF) [1].

Einzelnachweise

  1. (ja) 「いろは と アイウエオ」
  2. (ja) 伊豆での収穫 : 日本国語学史上比類なき変体仮名

 Commons: Katakana – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

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