E.ON
| E.ON AG | |
|---|---|
| Unternehmensform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | DE000ENAG999 |
| Gründung | 16. Juni 2000 |
| Unternehmenssitz | Düsseldorf Deutschland |
| Unternehmensleitung | Vorstand:
Vorsitzender des Aufsichtsrates: |
| Mitarbeiter | 93.583 (31. Dez. 2008)[1] |
| Umsatz | |
| Branche | Energie |
| Website | |
Die E.ON AG ist die Holding des größten nichtstaatlichen Energiekonzerns der Welt mit Sitz in Düsseldorf, der hauptsächlich im europäischen Gas- und Elektrizitätsgeschäft tätig ist. Das Unternehmen ist im DAX gelistet.
Inhaltsverzeichnis |
Geschäftstätigkeit
Die Geschäftstätigkeit der Konzernunternehmen umfasst sämtliche Wertschöpfungsstufen der Strom- und Gasversorgung, beginnend von der Erzeugung, bzw. Förderung, über Handel und Transport, bis hin zum Vertrieb an Endverbraucher [2].
Der regionale Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt im westlichen und östlichen Zentraleuropa. Dies umfasst vor allem Deutschland, sowie Frankreich, Österreich, die Schweiz, die Niederlande, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Bulgarien und Rumänien. Die hier tätigen Konzerngesellschaften sind in der Market Unit Central Europe gebündelt. Auf diesen Märkten werden rund zwei Drittel des Stroms und des Gases abgesetzt.[3]
Daneben existieren die weiteren regional orientierten Market Units Nordic, UK, US, Italy, Spain, Russia und die überregional tätigen Market Units Pan European Gas, Energy Trading und Climate and Renewables.[4]
Konzerngeschichte
Nach einer entsprechenden Ankündigung auf einer Pressekonferenz am 27. September 1999 fusionierten die Energiekonzerne VEBA und VIAG im Jahr 2000 zur E.ON AG. Eine ihrer Töchter, die E.ON Energie AG, entstand dabei aus der PreussenElektra und der Bayernwerk.
Im November 2001 meldete die E.ON AG beim Bundeskartellamt die Übernahme einer Mehrheit der Ruhrgas AG mit Sitz in Essen an. Nach der Ablehnung durch das Kartellamt und der anschließenden Erteilung einer Ministererlaubnis entwickelte sich mit Mitbewerbern ein Rechtskonflikt um den Vollzug der Übernahme, der sich bis März 2003 hinzog. Die E.ON AG wurde dann zum alleinigen Eigentümer der Ruhrgas AG, dem mit einem Marktanteil von etwa 60 Prozent größten deutschen Gasversorgungskonzern. Am 1. Juli 2004 firmierte die Ruhrgas AG in E.ON Ruhrgas AG um und wurde so auch nach außen Teil des E.ON-Konzerns.
Seitdem hat E.ON zahlreiche Beteiligungen verkauft, so zum Beispiel den Mobilfunkbereich VIAG Interkom (an die British Telecom; heute O2), die Anteile am österreichischen Mobilfunkanbieter one, den überregionalen Wasserversorger Gelsenwasser AG (an die Stadtwerke in Bochum und Dortmund) und die Immobiliengesellschaft Viterra; der Konzern hat sich damit auf das Strom- und Gasgeschäft fokussiert. Stattdessen wurden in Osteuropa zahlreiche Beteiligungen an nun privatisierten Energieversorgungsunternehmen erworben. Vorstandsvorsitzender Wulf Bernotat bezeichnete nach dem Verkauf von Ruhrgas Industries im zweiten Quartal 2005 den Umbau von E.ON zu einem „lupenreinen Energieunternehmen“ als nahezu abgeschlossen.
Zum 1. Juni 2004 hat der E.ON-Konzern 97,5 Prozent der Anteile an Degussa an die RAG verkauft, nachdem E.ON von dieser die Mehrheit der Ruhrgas-Anteile übernommen hatte. Nach Einigung der Konzerne im Dezember 2005 erwarb die RAG bis Frühjahr 2006 auch die restlichen von der E.ON gehaltenen bzw. in Streubesitz befindlichen Anteile an der Degussa und will das Spezialchemieunternehmen zum Standbein für den 2007 geplanten RAG-Börsengang machen. Auf diese Weise wurde die Auflage im Rahmen der Ministererlaubnis des Staatssekretärs Alfred Tacke unter Wirtschaftsminister Werner Müller zur Übernahme von Ruhrgas bis Mitte 2007 umgesetzt.
Der durch die zahlreichen Desinvestitionen und langjährigen Gewinne hohe Barmittelbestand (Ende des 3. Quartals 2005 knapp 16 Milliarden Euro) und der ebenfalls hohe Free Cashflow (2004: 3,2 Mrd. Euro) sorgen immer wieder für Stimmen, dass E.ON eine große Übernahme brauche, um sein Kapital profitabel anzulegen. Vor diesem Hintergrund erscheint es überraschend, dass das Kaufangebot für Scottish Power von 570 Pence je Aktie (insgesamt rund 18 Milliarden Euro) nicht weiter aufgestockt wurde und der Übernahmeversuch somit scheiterte. Trotz dieses Scheiterns wurde die Disziplin des Managements, angesichts dieses Drucks keinen überhöhten Kaufpreis zahlen zu wollen, von Analysten wie Investoren durchaus positiv aufgenommen.
Anfragen nach einer Sonderdividende wurden von Vorstandschef Bernotat wiederholt abgeblockt. Stattdessen hat E.ON für 2007-2010 ein Investitionsprogramm von rund 60 Mrd. EUR aufgelegt, das auf die Expansion in neue (regionale) Märkte, wie Italien, Spanien, Frankreich und Russland, sowie in neue Kraftwerksinfrastruktur und Erneuerbare Energien, zielt. E.ON ist weiterhin dabei, in das Geschäft mit verflüssigtem Naturgas (LNG) einzusteigen, was umfangreiche Investitionen in die entsprechende Infrastruktur notwendig macht und baut darüber hinaus gemeinsam mit Gazprom und BASF die Nord-Stream-Pipeline durch die Ostsee.
Für 2009-2011 wurden weitere Investitionen in Höhe von rund 30 Mrd. EUR angekündigt, die im Wesentlichen auf organisches Wachstum, also den Ausbau der bestehenden Märkte, ausgerichtet sind.
Nach der Fusion von VEBA und VIAG im Jahr 2000 hat sich aufgrund der zahlreichen Unternehmensverkäufe die Anzahl der Beschäftigten von 200.000 Mitarbeitern zunächst auf rund 78.000 reduziert. Durch das anschließende Wachstum und durch Expansion hat sich die Mitarbeiterzahl inzwischen wieder auf rund 93.500 Mitarbeiter erhöht (Stand Ende 2008).
Anfang 2006 erregte eine Affäre um die Bezahlung von Reisen für wichtige Entscheidungsträger kommunaler Großkunden die Konzerntochter E.ON-Ruhrgas. Aufsichtsratsmitglieder von Stadtwerken, in den meisten Fällen Kommunalpolitiker, wurden von E.ON zu Reisen eingeladen, deren Notwendigkeit für die fachliche Tätigkeit im Aufsichtsrat nicht unbedingt zu erkennen ist. Ein Zusammenhang mit sogenannter „politischer Landschaftspflege“ und langfristigen Lieferverträgen der Stadtwerke mit E.ON-Ruhrgas liegt nahe.
Gescheiterte Übernahme der spanischen ENDESA
Am 21. Februar 2006 unterbreitete E.ON (genauer die E.ON Zwölfte Verwaltungs GmbH) ein Kaufangebot für den spanischen Energieversorger Endesa in Höhe von 29,1 Milliarden Euro in bar; das entsprach 27,50 Euro je Aktie und damit netto etwa 20 Prozent mehr, als der katalanische Konkurrent Gas Natural im August 2005 geboten hatte (21,30 Euro). Es wurde viel über Gegengebote von anderen europäischen Unternehmen oder eine Intervention der spanischen Regierung spekuliert. Letztere hatte sich an einer nationalen Lösung interessiert gezeigt und die Übernahmepläne von Gas Natural unterstützt. Dieses Angebot lehnte Endesa im Dezember ab, weil es viel zu niedrig sei und die industrielle Logik fehle.
Die E.ON-Offerte von 29,1 Milliarden Euro hätte laut den ersten Verhandlungen von Ende Februar 2006 noch etwas aufgestockt werden können, denn Endesas Börsenkurs war zwischen August und Februar von 12 bis 14 auf 22 bis 28 Euro gestiegen. E.ON-Chef Wulf Bernotat schätzte, dass sich die Transaktion inklusive der Übernahme von Endesas 18 Milliarden Euro Nettoschulden, 3 Milliarden Euro Pensions-Rückstellungen und etwa 5 Milliarden Euro für Minderheitsaktionäre auf 55 Milliarden Euro belaufen würde, womit sie die größte der deutschen Geschichte wäre.
Bei einer geglückten Übernahme wäre der zum damaligen Zeitpunkt größte Stromversorger entstanden: 50 Millionen Kunden, 75 Milliarden Euro Umsatz (57 E.ON, 18 Endesa) in etwa 30 Staaten und insgesamt 107.000 Beschäftigte im Strom- und Gas-Markt sowie bei der Alternativenergie.
Am 28. Juli 2006 erteilte die spanische Aufsichtsbehörde CNE die Genehmigung für die Übernahme der Endesa, jedoch unter erheblichen Auflagen. Über das weitere Vorgehen der E.ON wurde spekuliert. E.ON hätte sowohl die Auflagen akzeptieren können, was auch zu einer Verbilligung des Übernahmepreises geführt hätte, hätte aber auch den Rechtsweg gegen die Auflagen einschlagen können.
Am 26. September 2006 erhöhte E.ON sein Barangebot von 25 auf 35 Euro je Endesa-Aktie auf insgesamt 37 Milliarden Euro. Mit dem spanischen Bauunternehmen Acciona war zuvor überraschend ein potentieller Konkurrent mit zehn Prozent bei Endesa eingestiegen, ohne jedoch seine genauen Absichten genannt zu haben. Es wurde von Acciona bekanntgegeben, auch in Zukunft nicht mehr als 25 Prozent von Endesa übernehmen zu wollen. E.ON bekräftigte seinen Willen, bei dem größten spanischen Energieerzeuger zum Zuge zu kommen.
Nach dem Rückzug von Gas Natural aus dem Bietergefecht hatte der Vorstand der Endesa seinen Aktionären Anfang Februar 2007 empfohlen, das abermals erhöhte Kaufangebot anzunehmen.
Am 2. April 2007 entschloss sich schließlich E.ON, das Übernahmeangebot zurückzuziehen.[5] Im Gegenzug handelte man mit den Konkurrenten Acciona und Enel ein Beteiligungspaket mit Aktivitäten in Spanien, Italien und Frankreich sowie weitere Aktivitäten in Polen und in der Türkei im Wert von etwa zehn Milliarden Euro aus, sollte dem spanischen und dem italienischen Konzern ihre gemeinsame Übernahme glücken. Zum Zeitpunkt des Rückzugs hielten die Konkurrenten Acciona und Enel zusammen schon 46 Prozent der Anteile von Endesa.
Geldbuße der EU-Kommission wegen Aufteilung von Märkten
Am 8. Juli 2009 verhängte die EU-Kommission Geldbußen von je € 553 Millionen gegen GDF SUEZ und E.ON/E.ON Ruhrgas. Im Rahmen der Planungen zum Bau der MEGAL-Pipeline wurden im Jahr 1975 Zusatzvereinbarungen über die Aufteilung von Gasmärkten in Frankreich und Deutschland getroffenen. Den Unternehmen wird vorgeworfen diese Marktabsprachen unzulässigerweise weiter praktiziert zu haben, obwohl diese, ursprünglich legalen Wettbewerbsabreden, nach der Öffnung der europäischen Gasmärkte seit August 2000 gegen EU-Recht verstießen. [6] Beide Unternehmen erklären, zu keinem Zeitpunkt gegen EU-Recht verstoßen zu haben und Klage gegen die Geldbußen zu erheben. [7][8]
Konzernstruktur
Vorstand (Juli 2009)
- Vorstandsvorsitzender: Wulf H. Bernotat, seit 1. Mai 2003
- Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Chief Operating Officer: Johannes Teyssen, seit 1. März 2008; Mitglied des Vorstands bereits seit Januar 2004
- Mitglied des Vorstands und Personalvorstand: Christoph Dänzer-Vanotti, seit 1. Dezember 2006
- Mitglied des Vorstands und Mergers & Acquisitions, Recht, Unternehmensentwicklung, Neue Märkte: Lutz Feldmann, seit 1. Dezember 2006
- Mitglied des Vorstands und Finanzvorstand: Marcus Schenck, seit 1. Dezember 2006
Beteiligungen (Juli 2009)
Die E.ON AG ist eine Holding mit folgenden Market Units (MU):
- E.ON Energie AG, München (100 %) (Führungsgesellschaft der Market Unit Central Europe)
- BKW FMB Energie AG, Bern, Schweiz (21%)
- E.ON Anlagenservice GmbH, Gelsenkirchen (100 %)
- E.ON Avacon AG, Helmstedt (66,928 %)
- E.ON Bayern AG, Regensburg (100 %)
- E.ON Benelux Holding b.v, Rotterdam, Niederlande (100 %)
- E.ON Bulgaria EAD, Warna, Gorna Oryahovitza, Bulgarien (100 %)
- E.ON Česká republika a.s., České Budějovice, Tschechien (100 %)
- E.ON Czech Holding AG, München (100 %)
- E.ON Dél-dunántúli Áramszolgáltató Rt. (EDE), Pécs, Ungarn (100 %)
- E.ON Dél-dunántúli Gázszolgáltató Rt. (DDGáz), Pécs, Ungarn (50,0 %)
- E.ON Distibuce a.s., České Budějovice, Tschechien (100 %)
- E.ON edis AG, Fürstenwalde/Spree (70 %)
- E.ON Energie a.s., České Budějovice, Tschechien (100 %)
- E.ON Energy from Waste AG, Helmstedt (100 %) (bis 31. März 2008 BKB AG)
- E.ON Energy Sales GmbH, München (100 %)
- E.ON Engineering GmbH, Gelsenkirchen (100 %)
- E.ON Észak-dunántúli Áramszolgáltató Rt. (EED), Györ, Ungarn (100 %)
- E.ON Facility Management GmbH, München (100 %)
- E.ON France S.A.S., Paris
- E.ON Fernwärme GmbH, Gelsenkirchen (100 %)
- E.ON Hanse AG, Quickborn (73,8 %)
- E.ON Hungária Energetikai Rt., Budapest, Ungarn (100 %)
- E.ON Mitte AG, Kassel (73,3 %)
- E.ON Moldova S.A., Bacău, Rumänien (51,0 %)
- E.ON Netz GmbH, Bayreuth, (100 %)
- E.ON Kernkraft GmbH, Hannover (100 %)
- E.ON Kraftwerke GmbH, Hannover (100 %)
- E.ON Thüringer Energie AG, Erfurt (53,47 %)
- E.ON Tiszántúli Áramszolgáltató Rt. (ETI), Debrecen, Ungarn (100 %)
- E.ON Vertrieb Deutschland GmbH, München (100%)
- E.ON Wasserkraft GmbH, Landshut (100 %)
- E.ON Westfalen Weser AG, Paderborn (62,8 %)
- Elektrorazpredelenie Gorna Oryahovitza AD, Gorna, Bulgarien (67,0 %)
- Elektrorazpredelenie Varna AD, Warna, Bulgarien (67,0 %)
- Közép-dunántúli Gázszolgáltató Rt. (Kögáz), Nagykanizsa, Ungarn (98,1 %)
- NRE Energie b.v, Eindhoven, Niederlande (100 %)
- E WIE EINFACH Strom & Gas GmbH, Köln (100 %)
- … und weitere Minderheitsbeteiligungen
- E.ON Ruhrgas AG, Essen (100 %) (Führungsgesellschaft der Market Unit Pan European Gas)
- E.ON Ruhrgas International AG, Essen (100 %)
- E.ON Gastransport GmbH, Essen (100 %)
- E.ON Gas Grid GmbH, Essen (100 %)
- E.ON Gas Storage GmbH, Essen (100 %)
- Thüga AG, München (81,1 % – über Thüga hält E.ON Minderheitsbeteiligungen an rund 150 Stadtwerken und regionalen Versorgern)
- E.ON Gaz Romania S.A., Târgu Mureş
- E.ON Ruhrgas E&P GmbH,
- E.ON Ruhrgas Norge AS
- …
- E.ON UK plc, Coventry, England, (100 %) (Führungsgesellschaft der Market Unit UK)
- …
- E.ON U.S. LLC, Louisville, Kentucky, USA (100 %) (Führungsgesellschaft der Market Unit US Midwest)
- E.ON U.S. Capital Corp., Louisville, Kentucky, USA (100 %)
- Kentucky Utilities Company (KU), Lexington, USA (100 %)
- LG&E Power Inc., Louisville, Kentucky, USA (100 %)
- LG&E Energy Marketing Inc., Louisville, Kentucky, USA (100 %)
- Louisville Gas and Electric Company (LG&E), Louisville, Kentucky, USA (100 %)
- E.ON Nordic AB, Malmö, Schweden (100 %) (Führungsgesellschaft der Market Unit Nordic)
- E.ON Sverige AB, Malmö, Schweden (100 %)
- E.ON Italy, Mailand
- E.ON Russia Power, Moskau (im Aufbau)
- E.ON Spain, Madrid (100 %)
- E.ON Climate & Renewables GmbH, Düsseldorf
- E.ON Bioerdgas GmbH, Essen (100 %)
- E.ON Energy Trading SE, Düsseldorf
- E.ON IS GmbH, Hannover (100 %)
Geschäftszahlen
Im Geschäftsjahr 2007 lag der Umsatz bei 68,7 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss belief sich auf 7,7 Milliarden Euro.
Für das Geschäftsjahr 2007 hat die Hauptversammlung am 30. April 2008 der Ausschüttung einer Bardividende von 4,10 EUR je Aktie zugestimmt.
Der Börsenwert von E.ON beträgt etwa 84 Milliarden Euro (Feb. 2008).
Stromkennzeichnung in Deutschland
Nach § 42 EnWG zur Stromkennzeichnung sind seit dem 15. Dezember 2005 alle Energieversorgungsunternehmen in Deutschland verpflichtet, die Herkunft ihres Stroms zu veröffentlichen. Die Tabelle zeigt die Werte einzelner E.ON Energie AG Unternehmen und zum Vergleich den bundesweiten Durchschnittswert aller Energieversorger.
| Bundesweiter Durchschnitt | E.ON Avacon | E.ON Bayern | E.ON edis | E.ON Hanse | E.ON Mitte | E.ON Thüringer Energie | E.ON Westfalen Weser | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erneuerbare Energieträger (in %) | 15 | 15 | 16 | 15 | 15 | 15 | 8 | 15 |
| Kernenergie (in %) | 24,3 | 38 | 48 | 20 | 50 | 51 | 13 | 50 |
| Fossile Energieträger + sonstige (in %) | 60,7 | 47 | 36 | 65 | 35 | 34 | 79 | 35 |
| Radioaktiver Abfall (mg/kWh) | 0,7 | 1,0 | 1,3 | 0,4 | 1,4 | 1,8 | 0,4 | 1 |
| CO2-Emissionen (g/kWh) | 541 | 413 | 304 | 589 | 283 | 282 | 701 | 295 |
Technische Anlagen in Deutschland
Kraftwerke
- Kernkraftwerke:
werden von der Tochtergesellschaft E.ON Kernkraft GmbH mit Sitz in Hannover betrieben. Insgesamt verfügt das Unternehmen über eine zurechenbare Kraftwerksleistung von 8.473 MW bei Beteiligungen an elf Blöcken in ganz Deutschland. Im Jahr 2006 wurden damit ca. 63 TWh Strom erzeugt. Die E.ON Kernkraft GmbH erzielte damit einen Bilanzgewinn von 687 Mio. Euro, was einer Eigenkapitalrendite von 280 Prozent entspricht.- Würgassen (stillgelegt)
- Stade (stillgelegt; 66,7 % E.ON, 33,3 % Vattenfall/HEW)
- Brokdorf (1370 MW; 80 % E.ON, 20 % Vattenfall/HEW)
- Grafenrheinfeld (1345 MW)
- Grohnde (1360 MW; 83,3 % E.ON, 16,7 % Stadtwerke Bielefeld)
- Isar 1 und 2 (878 MW; 1400 MW, Block 2: 75 % E.ON, 25 % Stadtwerke München)
- Unterweser (1365 MW)
- Gundremmingen B und C (2×1320 MW; 25 % E.ON, 75 % RWE)
- Brunsbüttel (771 MW; 33,3 % E.ON, 66,7 % Vattenfall/HEW)
- Krümmel (1401 MW; 50 % E.ON, 50 % Vattenfall/HEW)
- Emsland (1329 MW; 12,5 % E.ON, 87,5 % RWE)
- Steinkohlekraftwerke:
- Bexbach (240 MW)Kraftwerk Farge an der Unterweser
- Kiel (160 MW)
- Bremen-Farge (351 MW) 2007 durch Ertüchtigung des Kraftwerkes (Wirkungsgrad erhöht auf 45 %)
- Erlangen-Frauenaurach (400 MW) 2001 stillgelegt und bis 2005 abgerissen
- Heyden/Lahde (865 MW)
- Mehrum (700 MW)
- Staudinger 1, 3, 5/Großkrotzenburg (249, 293, 510 MW)
- Veltheim (880 MW; 66,7 % E.ON, 33,3 % Stadtwerke Bielefeld)
- Wilhelmshaven (747 MW)
- Zolling (450 MW)
- Scholven (740 MW, 700 MW, 4 × 340 MW und 70 MW)
- Gustav Knepper, Dortmund
- Bexbach (240 MW)
- Braunkohlekraftwerke:
- Gas- und Ölkraftwerke
- Emden 4 (400 MW)
- Emden Gasturbine (50 MW)
- Enfield (392 MW)
- Gebersdorf 1 und 2 (383 + 440 MW)
- Irsching (415 MW)
- Kirchmöser
- Ingolstadt 3 und 4 (2 × 386 MW)
- Robert Frank / Landesbergen (487 MW)
- Staudinger 4 / Großkrotzenburg (622 MW)
- Pumpspeicher:
- Erzhausen 1–4 (je 55 MW)
- Happurg 1–4 (je 40 MW)
- Reisach 1–3 (je 35 MW)
- Reisach-Tanzmühle (30 MW)
- Waldeck 1 (2 × 35 MW) (Neubau Schachtkraftwerk 1 × 70 MW für 2 stillgelegte Maschinen)[9]
- Waldeck 2 (1 × 240 MW / 1 × 220 MW)[10]
- Biomasse:
- Landesbergen (20 MW)
- Zolling (20 MW)
- Emden (20 MW)
- Solar- und Windenergietechnik:
- Hybridkraftwerk Pellworm (1 MW)
- Druckluftspeichertechnik:
- Sonstiges: Darüber hinaus Laufwasser-KW, Müllverbrennungsanlagen und Gasturbinen
Stromleitungen
Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung
- GKK Etzenricht
- Stromrichterstation Lübeck-Herrenwyk (in Zusammenarbeit mit der Baltic-Cable AB)
Anteilseigner
| Anteil | Anteilseigner | Sitz |
|---|---|---|
| 4,96 % | Capital Research & Management Company | Los Angeles |
| 4,17 % | Statkraft Regional Holding AS | Oslo |
| ~3,0 % | Barclays Global Investors UK Holdings Ltd. | London |
| 1,9 % | Freistaat Bayern | München |
| 1,8 % | Allianz Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft | Stuttgart |
| 1,74 % | Königreich Norwegen | Oslo |
| 0,76 % | UBS AG | Zürich |
| 0,1 % | E.ON Sechzehnte Verwaltungs GmbH | Düsseldorf |
| 76,85 % | Streubesitz | |
| 4,72 % | Eigene Anteile |
Stand: März 2009[11]
Siehe auch
Literatur
- FAZ 22. Februar 2006: Europas Strommärkte rücken zusammen, Seite 14 und 8.
Commons: E.ON – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Einzelnachweise
- ↑ a b Geschäftsberichts 2007 der E.ON AG
- ↑ [1]
- ↑ [2]
- ↑ [3]
- ↑ E.ON macht bei Endesa Weg für Enel und Acciona frei – 41 Euro/Aktie: dpa-AFX, 2. April 2007
- ↑ http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/09/1099&format=PDF&aged=0&language=DE&guiLanguage=en Pressemitteilung der EU-Kommission zur Verhängung von Geldbußen gegen E.ON und GDF SUEZ
- ↑ http://www.gdfsuez.com/document/?f=files/en/cp-gdf-suez-megal-va.pdf Pressemitteilung der GDF SUEZ
- ↑ http://www.eon-ruhrgas.com/cps/rde/xchg/SID-6F0F289E-58C9FE55/er-corporate/hs.xsl/4372_313939383436.htm Pressemitteilung der E.ON Ruhrgas
- ↑ http://www.eon-wasserkraft.com/pages/ewk_de/_images/Waldeck_I.pdf
- ↑ http://www.eon-wasserkraft.com/pages/ewk_de/Energiefakten/Modernisierung/Uebersicht/_documents/Waldeck_II_20070220.pdf
- ↑ http://www.sueddeutsche.de/app/finanzen/wgzw/?Firma=34644
Adidas | Allianz | BASF | Bayer | Beiersdorf | BMW | Commerzbank | Daimler | Deutsche Bank | Deutsche Börse | Deutsche Lufthansa | Deutsche Post | Deutsche Telekom | E.ON | Fresenius | Fresenius Medical Care | Henkel | Infineon | K+S | Linde | MAN | Merck | Metro | Münchener Rück | RWE | Salzgitter | SAP | Siemens | ThyssenKrupp | Volkswagen